VhU Darmstadt und Südhessen begrüßt geplantes Rechenzentrum in Eberstadt

Digitale Infrastruktur wird zum Faktor im Standortwettbewerb / Abhängigkeiten von anderen Staaten vermeiden

Darmstadt. „Den geplanten Bau eines Rechenzentrums in Eberstadt begrüßen wir“, kommentierte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) das Vorhaben der Stadt Darmstadt.

„Die Digitalisierung und KI haben in den südhessischen Unternehmen Einzug gehalten. Nicht nur die Büros, auch die Produktionshallen sind digital geworden. Daraus folgt, dass eine zuverlässige und stabile digitale Infrastruktur zu einem der entscheidenden Faktoren im Standortwettbewerb wird. Es ist in unserem Interesse, dass Südhessen dabei vorangeht.“

Der VhU-Geschäftsführer warnte davor, sich zu stark auf die digitale Infrastruktur anderer Staaten zu verlassen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie schnell Abhängigkeiten zum Risiko werden können. Umso wichtiger sei es, die digitalen Kapazitäten vor Ort weiter auszubauen.

„Wir haben erlebt, wie schnell solche Projekte scheitern, weil entweder, wie im Fall von Groß-Gerau, kommunale Parlamente Rechenzentren vor der eigenen Haustür ablehnen oder, wie im Fall von Babenhausen, Planungssicherheit fehlt. Politik, Verwaltung und Bevölkerung gleichermaßen sollten Rechenzentren nicht pauschal ablehnen, sondern sich für deren Ansiedlung offen zeigen“, so Widuch weiter.
„Positiv ist, dass die Stadt Darmstadt das Vorhaben in Eberstadt vorantreibt. Jetzt kommt es darauf an, dass sie für Investoren und Projektträgern frühzeitig verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit schafft.“

Ansprechpartnerin

Fabienne Bardonner

Pressesprecherin und Kommunikation