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Zeichen stehen auf Vollbeschäftigung - Chancen nutzen

VhU zu den Arbeitsmarktzahlen Juni 2011

30.06.2011

•    Über 11.000 offene Stellen in Südhessen
•    Drechsler: „Fachkräftezuwanderung hilft auch Hartz-IV-Empfängern“

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen geht in Südhessen erneut leicht zurück und liegt nun bei 28.136. Das sind 42 weniger als im Vormonat und 2.036 weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,3 Prozent.
Das Gesamtangebot offener Stellen in Hessen beläuft sich auf rund 86.000, mehr als 11.000 davon in Südhessen.

„Die Zeichen am Arbeitsmarkt stehen auf Vollbeschäftigung, wenn wir die massenhaft vorhandenen Chancen für zusätzliche Arbeit in Südhessen konsequent nutzen. Hierzu gehören mehr Vollzeitarbeit für Frauen, eine weiter steigende Lebensarbeitszeit von Älteren und noch intensivere Anstrengungen für Langzeitarbeitslose.
Zusätzlich sind wir dringend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Dadurch wird keinem südhessischen Arbeitssuchenden der Arbeitsplatz weggenommen, im Gegenteil. Es werden letztlich auch für Geringqualifizierte neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. Eine gesteuerte Fachkräftezuwan¬derung hilft deshalb auch Hartz-IV-Empfängern“, erklärt Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Zahlreiche Stellen seien mangels passender Arbeitskräfte nicht zu besetzen, beispielsweise im Ingenieurbereich, bei Facharbeitern oder in Pflegeberufen. Gleichzeitig gebe es von Jahr zu Jahr weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter, also zwischen 15 und 65, bzw. 65 plus.
„Die Zuwanderung, die die Wirtschaft heute braucht und die auch der Gesellschaft nützt, ist eine komplett andere als vor 50 Jahren. Es geht um Fachkräfte und Spezialisten mit einer hohen Wertschöpfung, aus der wiederum neue Arbeit entsteht. Die Angst vor Zuwanderung in die Sozialsysteme und Integrations¬problemen ist bei den jetzt gesuchten Fachkräften unbegründet. Eine gesteuerte Fachkräftezuwanderung nützt allen“, sagt Drechsler.
Die VhU habe sich seit langem für die Steuerung der Zuwanderung nach einem intelligenten Punktesystem ausgespro¬chen, bei dem insbesondere Schulabschluss, Ausbildung, Qualifikationen, Berufserfahrung und Sprachkenntnisse zählten.
 
Die Unternehmen in Südhessen suchen mehr als doppelt so viele Arbeitskräfte, als dies die 5.033 bei der Agentur für Arbeit Darmstadt gemeldeten Arbeitsstellen ausweisen, da sie u.a. über das Internet und die Printmedien auch andere Wege für die Arbeitskräftesuche nutzen.
Auch die in Südhessen derzeit noch nicht besetzen rund 2.000 Ausbildungsplätze bieten den Schulabgängern beste Chancen für einen Einstieg ins Berufsleben schon im Spätsommer diesen Jahres.

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