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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im März

31.03.2011

Darmstadt. Der Frühling ist auch am Arbeitsmarkt angekommen. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist um 810 auf 28.860 (-2,7 Prozent) zurückgegangen. „Die guten Zeiten am Arbeitsmarkt setzen sich in einer bemerkenswerten Weise fort, nachdem die Unternehmen trotz Krise und massivster Auftragseinbrüche weitgehend an ihren Arbeitnehmern festgehalten haben. Trotz des erreichten Rekordniveaus bei den Erwerbstätigen hat die Wirtschaft einen anhaltend hohen Arbeitskräftebedarf und kann noch mehr Menschen Arbeit bieten. Wir sollten die Chance auf mehr Beschäftigung entschieden nutzen, statt Arbeit mit gesetzlichen Mindestlöhnen und Anti-Zeitarbeitskampagnen wieder zu verbieten. Nur Arbeit, die stattfindet, kann unseren Wohlstand und die Sozialsysteme sichern“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Die Chancen für einen weiteren Beschäftigungsaufbau seien günstig und sollten durch eine Doppelstrategie unterstützt werden, die mehr Arbeitslose und Nicht-Beschäftigte hierzulande in Arbeit bringt und gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland anzieht. „Niemand sollte dem Irrtum unterliegen, dass eine unübersehbare Menschenmenge an den Grenzen Deutschlands bzw. der EU auf ihren Koffern sitzt und nur darauf wartet, bei uns arbeiten zu dürfen. Die Wirklichkeit ist eine ganz andere. Seit 2008 und damit erstmals seit über 20 Jahren ziehen mehr Menschen aus Deutschland weg als wieder zuziehen. Wir müssen deshalb dringend um die richtigen Arbeitskräfte werben. Genügend Arbeit ist für jede Qualifikation vorhanden. Wir heißen deshalb Arbeitnehmer aus den acht neuen EU-Staaten Ost- und Mitteleuropas willkommen, die ab Mai 2011 keine Arbeitsgenehmigung mehr brauchen“, so Drechsler

Die Unternehmen in Südhessen suchen derzeit mehr als 9.000 Arbeitskräfte, also doppelt so viele als die bei der Agentur für Arbeit Darmstadt 4.794 gemeldeten offenen Stellen. Gemeldet wurden die Stellen vor allem aus dem Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Verarbeitenden Gewerbe. „Die hohe Diskrepanz zwischen den gemeldeten und tatsächlich offenen Stellen kommt vor allem daher, dass viele Unternehmen per Zeitungsannonce oder im Internet direkt nach neuen Mitarbeitern suchen“, erklärte Drechsler.

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