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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im März 2016

Drechsler: „Rund 4.000 offene Stellen in Südhessen“ / Duale Ausbildung kombiniert Theorie und Praxis für guten Einstieg in den Arbeitsmarkt

01.04.2016

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im März 2016 um 396 auf 20.983 gefallen. Der Arbeitsmarkt ist damit in der besten Verfassung seit 23 Jahren. „Die insgesamt gute Lage am Arbeitsmarkt führt auch dazu, dass die südhessischen Unternehmen zunehmend Probleme haben, offene Stellen adäquat zu besetzen. Bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Südhessen sind aktuell 1.773 neue offene Stellen gemeldet, 38 mehr als vor einem Jahr. Da die Unternehmen jedoch auch über Internet, Zeitungen oder persönliche Netzwerke Arbeitskräfte suchen, ist nur knapp die Hälfte aller offenen Stellen bei der Arbeitsverwaltung gemeldet. Das Gesamtangebot offener Stellen in Südhessen beläuft sich auf rund 4.000“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU).

Drechsler fügte hinzu, dass die duale Ausbildung große Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffne. „Über 3.000 Berufsausbildungsplätze sind derzeit noch nicht vergeben. Der große Vorteil der betrieblichen Ausbildung ist, dass sie Theorie und betriebliche Praxis verbindet. Dennoch streben immer mehr Jugendliche unmittelbar an die Hochschulen, weil sie sich hiervon ein höheres Lebenseinkommen versprechen. Eine Erwartung, die sich angesichts der hohen Zahl an Studienabbrechern für viele nicht erfüllt. Jugendliche sollten daher bei ihrer Entscheidung realistisch ihre Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken abwägen – und nicht von vornherein die Vorteile einer dualen Ausbildung außer Acht lassen“, sagte Drechsler.

Drechsler ergänzte, dass es in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt eine wachsende Nachfrage nach Arbeitnehmern geben werde, die sowohl über beruflich-praktische als auch über theoretische Kenntnisse verfügten. „Wir möchten mehr Jugendliche dafür gewinnen, die duale Berufsausbildung als Start in das Berufsleben zu nutzen. Wir begrüßen es daher, dass das Land Hessen durch eine zeitlich befristete Verordnung allen Absolventen einer mindestens dreijährigen Berufsausbildung mit einem qualifizierten Abschluss (Mindestnote 2,5 im Durchschnitt) einen unmittelbaren Fachhochschulzugang ermöglicht. Hierdurch wird die duale Berufsausbildung gestärkt und die Option für eine weiterführende akademische Ausbildung geschaffen“, sagte Drechsler.

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