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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Juli 2016

Drechsler: „Südhessen braucht auch Fachkräfte aus dem Ausland“ // Politik muss Wettbewerb um die besten Köpfe forcieren

28.07.2016

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im Juli 2016 um 698 Personen auf 20.460 gestiegen. „Von der weiterhin sehr guten Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren nicht nur Deutsche und EU-Ausländer, sondern auch zahlreiche Personen aus dem Nicht-EU-Ausland“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen (VhU).

Drechsler fügte hinzu, dass Fachkräfteengpässe auf dem südhessischen Arbeitsmarkt vor allem durch gezielte Ausbildung behoben werden müssten. Auch eine stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sei notwendig. Fachkräfte aus dem Ausland seien aber eine dringend benötigte Ergänzung. „Besonders viele Personen, die aus dem Ausland nach Südhessen zum Arbeiten kommen, streben eine Beschäftigung in Produktionsberufen, Gesundheitsberufen und IT- oder naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen an. Gerade in diesen Berufsfeldern ist die südhessische Wirtschaft dringend auf mehr Fachkräfte angewiesen und begrüßt es daher, wenn qualifizierte Personen aus dem Ausland zu uns kommen, um einen Beitrag zum Erfolg der südhessischen Unternehmen zu leisten“, sagte Drechsler.

Drechsler ergänzte, dass der starke Zuzug von Flüchtlingen nach Südhessen eine humanitäre Ausnahmesituation darstelle und nicht mit Arbeitsmigration verwechselt werden dürfe. „Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung zu uns kommen, müssen so gut es geht in Arbeitsmarkt und Gesellschaft integriert werden. Sie sind aber wegen fehlender Qualifikationen und Sprachkenntnisse nicht die Lösung für unser Fachkräfteproblem. Neben dieser ungesteuerten Zuwanderung brauchen wir daher dringend eine gesteuerte Zuwanderung. Ausländer, die in Deutschland arbeiten möchten, sollten bereits in ihren Heimatländern möglichst einfach feststellen können, ob sie über benötigte Qualifikationen verfügen und die Grundvoraussetzungen für eine Beschäftigung in Deutschland erfüllen. Die bestehenden Regeln sollten deshalb in einem Zuwanderungsgesetz zusammengefasst werden. Landes- und Bundesregierung müssen den internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe endlich forcieren“, sagte Drechsler.

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