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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Januar 2016

Drechsler: „Saisonale Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar // qualifizierte Ausbildung schützt vor Arbeitslosigkeit“

03.02.2016

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im Januar 2016 um 1.520 auf 21.360 gestiegen, wobei jedoch im Vorjahr 965 Personen mehr arbeitssuchend gemeldet waren. Daher zeigt sich der südhessische Arbeitsmarkt zu Beginn des Jahres weiterhin in ausgezeichneter Verfassung.

„Die leichte Zunahme der Arbeitslosenzahlen ist saisonal bedingt. Die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent ist auch Ausdruck der wirtschaftlichen Stärke der Region. Jedoch bestärkt der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 6,1 Prozent zum Vormonat unsere Bemühungen, junge Menschen für eine qualifizierte Ausbildung zu gewinnen, die ein langfristiger Schutz vor Erwerbslosigkeit ist. Auf der eben beendeten Hochschul- und Bildungsmesse in Darmstadt, der anstehenden Nacht der Ausbildung und den jährlich stattfindenden Berufsinformationstagen präsentieren wir daher Heranwachsenden die Möglichkeiten, die der Ausbildungsmarkt hat“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

„Auch der Anstieg der arbeitssuchenden Ausländer von 6.057 im Vormonat auf 6.531 zeigt, dass wir sicherstellen müssen, dass die europäische Arbeitnehmerfreizügigkeit nicht direkt in die Sozialleistungen führt“, ergänzte Drechsler. Dies könne ebenfalls nur durch ein adäquates Qualifikationsniveau erreicht werden.

Nach dem Bundessozialgericht haben EU-Ausländer bereits nach sechs Monaten Aufenthalt in Deutschland Anspruch auf Sozialhilfe. „Die Anreize, die von dieser Rechtsprechung ausgehen, sind schwerwiegend. Die deutschen Sozialleistungen sind häufig höher als die Löhne in den ärmeren EU-Mitgliedstaaten. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass das Bundesarbeitsministerium angekündigt hat, diesen weitreichenden Anspruch gesetzlich zu begrenzen“, sagte Drechsler.
Drechsler forderte in diesem Zusammenhang, dass europäische Zuwanderer für sechs Monate zur Arbeitssuche nach Deutschland kommen dürfen und zunächst keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Derjenige, der weniger als ein Jahr gearbeitet habe, könne für sechs Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld II geltend machen. „Die lokalen Ausländerbehörden müssen arbeitslose EU-Ausländer ohne Aussicht auf Arbeit abschieben, sodass keine untragbaren Kosten für das deutsche Sozialsystem entstehen“, sagte Drechsler.

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