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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Januar 2012

31.01.2012

 

Drechsler: „Immer mehr über 60-Jährige in Arbeit“ //  über 10.000

offene Stellen in Südhessen // Fachkräftemangel darf keine

Wachstumsbremse werden

Darmstadt. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar um 2.141 auf 28.165 Personen ist saisonbedingt und kein Anzeichen für einen Einbruch des weiterhin robusten Arbeitsmarkts.

„Von der guten Entwicklung des Arbeitsmarkts haben in besonderem Maße auch die Älteren profitiert. Dies gilt auch für Arbeitnehmer in sozialversicherungspflichtiger Arbeit. Immer mehr über 60-Jährige bleiben in Beschäftigung. Angesichts des stärker werdenden Fachkräftebedarfs wächst auch die Bereitschaft, verstärkt Ältere einzustellen. Der Wandel von einer Frühverrentungsmentalität hin zu einer längeren Lebensarbeitszeit ist bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern in vollem Gange. Die Arbeitsagentur und die Jobcenter in Südhessen sollten deshalb gezielt ihre Vermittlungsbemühungen rentennaher Jahrgänge verstärken und auch die Aktivierung und Integration von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten voranbringen. Es gilt alle Zielgruppen des Arbeitsmarktes zu fördern, damit der Fachkräftemangel nicht zu einer Wachstumsbremse wird“, erklärte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

„In den letzten Jahren haben sich Betriebe und Beschäftigte zunehmend von der Frühverrentung verabschiedet. Heute sind über 40 Prozent dieser Altersgruppe erwerbstätig und fast 30 Prozent sozialversichert tätig. Beide Quoten haben sich damit in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Diese enorm positive Entwicklung bei der Älterenbeschäftigung muss auch ihren Niederschlag in gesteigerten Vermittlungsaktivitäten von Arbeitsagentur und Jobcentern finden. Allein bei der Arbeitsagentur sind weit über die Hälfte der Langzeitarbeitslosen bei den Älteren“, sagte Drechsler.

Das Gesamtangebot an offenen Stellen in Südhessen beläuft sich auf über 10.000 und damit mehr als doppelt so viel, als Unternehmen über die Arbeitsagenturen suchen, weil mit Internet, Zeitung oder persönlichen Netzwerken auch zahlreiche andere Suchwege zur Verfügung stehen.

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