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VhU Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen begrüßt Äußerungen von Oberbürgermeister Partsch zur Verkehrsentwicklung in Darmstadt

Verwunderung über Umgang mit Schaustellern

08.05.2020

Darmstadt. Die Äußerungen von Oberbürgermeister Partsch gegenüber den Echo-Zeitungen (Artikel „Mehr Homeoffice, weniger Verkehr“ am 06.05.2020) zu Verkehrsentwicklung in Darmstadt begrüßt die Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V.

„Geschlossene Kitas und Schulen, keine Präsenzvorlesungen an den Universitäten und Hochschulen, Homeoffice, Kurzarbeit, gedrosselte Produktionen in der Industrie, geschlossene Geschäfte und Sporteinrichtungen und Kontaktsperren haben dazu geführt, dass unser aller Alltag auf den Kopf gestellt wurde und sich infolgedessen auch das Verkehrsaufkommen deutlich reduzierte“, sagte Verbandsgeschäftsführer Dirk Widuch. „Daraus lässt sich allerdings nicht automatisch auf die Zeit nach der Krise schließen. Dass Herr Oberbürgermeister Partsch eine „mittel- und langfristige Strategie“, bei der „alle Verkehrsteilnehmer“ mitgenommen werden müssen, einer kurzfristigen Implementierung von Radstreifen in Zeiten der Corona-Krise vorzieht, begrüßen wir“, so Widuch weiter. „Attraktive Alternativen im ÖPNV werden dabei eine ebenso große Rolle spielen wie optimierte Verkehrsströme für ausreichenden Raum für Autos, Fahrräder und Fußgänger auf den Straßen. Denn wir müssen neben der Bevölkerung auch an die ansässigen Unternehmen, Zulieferer und Handwerksbetriebe denken. Gerne beteiligen wir uns an einem runden Tisch mit der Stadt und den umliegenden Landkreisen zu diesem Thema.“

Verwunderung über Umgang mit Schaustellern

Verwundert zeigt sich die VhU über die Entscheidung, dass die Darmstädter Schausteller keine Möglichkeit bekommen sollen, ihre Waren auf dem Wochenmarkt oder an anderen öffentlichen Standorten in der Stadt zu vertreiben.

„Die politischen Entscheider, vom Bund bis hinein in die Kommunen, tragen die Hauptlast der Verantwortung im Umgang und bei der Bewältigung der Corona-Krise. Und sie haben in den vergangenen Wochen überwiegend einen guten Job gemacht“, so Widuch weiter. „Dass es aber hier in Darmstadt, wo die Schausteller mit der Stadt tief verwurzelt sind, nicht möglich sein soll, ihnen Stellfläche und somit die Chance zu bieten, sich der Krise entgegenzustellen, ist schwer nachvollziehbar“, sagte Dirk Widuch. „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. In den vergangenen Wochen hat die Politik vielfach bewiesen, dass sie adäquate Lösungen finden und wenn erforderlich auch rechtliche Rahmenbedingungen dafür schaffen kann. Im Rahmen der durch die Landesregierung nun beschlossenen weitreichenden Lockerungen wünschen wir uns, dass auch für Darmstadts Schausteller eine Lösung gefunden wird, dass sie unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften den Straßenverkauf aufnehmen können, zumal dieser Branche mit Sicherheit die Haupteinnahmequellen in diesem Jahr ausfallen werden.“

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