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Unternehmerverband Südhessen e.V.

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Tarifverträge Grundlage für beiderseitige faire Arbeitsbedingungen

Flexible Bausteine gewährleisten moderne Tarifverträge

19.05.2011

Gaben einen Überblick über die Tarifverträge der Metall- und Elektro-Industrie (v.l.): Rechtsanwalt Dr. Matthias Kreft (Tarifabteilung HESSENMETALL), Rechtsanwalt Dirk Widuch (Leiter Rechtsabteilung, Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL) und Rechtsanwalt Peter Hampel (Tarifabteilung HESSENMETALL).

Darmstadt. Eine Einführung in die Tarifverträge der Metall- und Elektro-Industrie gaben am 19.05.2011 die Rechtanwälte Dr. Matthias Kreft und Peter Hampel aus der Tarifabteilung von HESSENMETALL sowie Rechtsanwalt Dirk Widuch, Leiter der Rechtsabteilung der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL im Haus der Wirtschaft Südhessen.

„Die heutigen Tarifverträge bieten moderne und flexible Bausteine zur Vertragsgestaltung, so dass in wirtschaftlich guten Zeiten wie auch in Krisen optimal reagiert und agiert werden kann“, eröffnete Widuch die Veranstaltung vor Geschäftsführern und Personalleitern südhessischer Mitglieder.
Voraussetzung für einen Tarifvertrag ist, dass eine beiderseitige Tarifbindung vorliegt. Dabei ist der Unternehmer im Regelfall in einem Arbeitgeberverband organisiert, der Arbeitnehmer in der IG Metall.

„Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob der Tarifvertrag den eigenen Anforderungen entspricht. Daher ist auch eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung bei HESSENMETALL möglich. Voraussetzung für eine Verbandsmitgliedschaft ohne Tarifbindung ist die satzungsrechtliche Grundlage. Einflussmöglichkeiten bei Tarifangelegenheiten haben allerdings nur Vollmitglieder“, so Widuch weiter.

„Im Gegensatz zum Entgelttarifvertrag, enthält der Manteltarifvertrag längerfristige und allgemeinere Regelungen, die für einen größeren Personenkreis gelten“, erläuterte Dr. Kreft die wichtigsten Aspekte dieses Tarifvertrags.
„Dazu gehören unter anderem Regelungen zu Arbeitszeit, Urlaubsgeld und Entgeltfortzahlung oder auch zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses.“   

Grundwissen unter anderem zum Tarifvertrag für betriebliche Sonderzahlungen vermittelte Rechtsanwalt Hampel:
„Um einen Anspruch auf Sonderzahlungen zu haben, muss der Arbeitnehmer mindestens sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sein, die Höhe richtet sich nach der Betriebszugehörigkeit.“

Die Rechtsanwälte der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL beraten die Mitglieder in allen Fragen des Tarifrechts und der übrigen arbeitsrechtlichen Fragen.

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