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Im Fokus des 1. Mai: Bildung als Türöffner in den Arbeitsmarkt

30.04.2012

  • Kinder aus bildungsfernen Schichten müssen besser gefördert werden
  • Anstrengungen im Bereich der Nachwuchsförderung intensivieren
  • Sicherheit, Gerechtigkeit und faire Bezahlung sind Kennzeichen einer modernen Arbeitswelt

Darmstadt. „Der 1. Mai ist ein Datum mit Symbolkraft. Gestern ein Kampftag, heute ein Feiertag. Diese Feierlaune ist angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Südhessen auch berechtigt“, sagt Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL.
Rückgang der Arbeitslosigkeit und ein deutlich sichtbarer Anstieg unbesetzter Arbeits- und Ausbildungsstellen seien Ergebnisse einer modernen Tarif- und Industriepolitik, aber auch untrennbar mit weitsichtigen und den demografischen Wandel berücksichtigenden Arbeitsmarkt- und Sozialreformen verbunden.
Um die Teilhabe am Arbeitsleben zu gewährleisten, müsse im Bildungssektor die frühkindliche Bildung ausgebaut und Kinder aus bildungsfernen Schichten besonders gefördert werden. Ein Betreuungsgeld sei das falsche Signal. Stattdessen sollte mehr in die Betreuung der Kinder in Kindergärten und Tageseinrichtungen investiert werden:
„Denn die Höhe des Entgeltes, die Suche nach Arbeitsplätzen und auch die Aufstiegschancen werden“, so Drechsler, „maßgeblich vom Bildungsabschluss und der Bereitschaft für lebenslanges Lernen beeinflusst.“
Das bedeute, mit Blick auf den Fachkräftebedarf und den Wünschen der Menschen nach sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit, die Anstrengungen im Bereich der Nachwuchsgewinnung und –findung zu intensivieren.
„Nur wer mit Freude, Motivation und Kompetenz an die Arbeit geht, wird auf Dauer auch leistungsfähig bleiben. Wir haben keine Angst, dass uns die Arbeit und Aufträge ausgehen und sind uns auch bewusst, dass wir den Arbeitnehmern mehr bieten müssen, als nur eine faire Bezahlung.“

 

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