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Energiewende kann als Chance genutzt werden

VhU-Beirat zu Gast bei Evonik Industries in Darmstadt

04.11.2011

Im Rahmen der Beiratssitzung führte Rudolf Blass, Evonik Industries AG (2. v. r.), durch das Leichtbaustudio und erklärte die Einsparpotentiale von Energie und Ressourcen durch die Verwendung leichter Kunststoffe im Autobau.

Darmstadt. „Zu den bedeutenden Trends unserer Zeit gehört ganz klar die Ressourceneffizienz“, sagte Dr. Wilhelm Otten von der Evonik Industries AG am Mittwoch, 02. November 2011, anlässlich der Beiratssitzung der VhU (Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände). Im neuen Showroom und im Leichtbaustudio der Firma wurden die Teilnehmer auf die Veranstaltungsthemen Energieoptimierung und Ressourceneffizienz eingestimmt.

„Das Energiekonzept der Bundespolitik ist in historischer und weltweiter Perspektive ein einzigartig ambitioniertes Projekt“, erklärte Dr. Clemens Christmann von der VhU. Dessen Umsetzbarkeit sei jedoch zweifelhaft. Deshalb setze die VhU auf den Neubau von Gas- und Kohlekraftwerken. Ziel müsse es sein die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten. Kosten und Verbrauch ließen sich vor allem durch technische Innovationen und Effizienz erzielen. „Daher darf es auch keine Aufweichung des § 121 HGO geben, da damit die Energiewende nur verlangsamt wird“, erklärte Christmann. Die Kommunen wären nur in der Lage, den gegenwärtigen Stand der Technik abzubilden. Ihnen fehle es jedoch an Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, mit denen der Umstieg auf umweltfreundlichere Methoden gelinge.

Maßgeblich für die Innovationskraft eines Unternehmens sind jedoch die Kompetenzen der Mitarbeiter und die Verfügbarkeit von Fachkräften. „In den letzten zwei Jahren wurden bei Evonik alle Azubis übernommen – bei einem Auszubildendenanteil von zehn Prozent. Von dieser überproportionalen Ausbildungsleistung profitiert Evonik. Dort, wo andere Unternehmen und Branchen schon starken Fachkräftemangel beklagen, ist Evonik noch mit gut qualifizierten Mitarbeitern versorgt“, erläuterte Otten die Unternehmensphilosophie.

Auch Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer VhU Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen, betonte die Notwendigkeit der nachhaltigen und vorausschauenden Nachwuchsförderung, die in Südhessen unter anderem durch den Arbeitskreis Hochschule-Wirtschaft verstärkt angegangen würde. „Es zeigt sich,“ fasste Holger Kimmes, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbandes Südhessen e.V., die Erkenntnisse der Veranstaltung zusammen, „dass die großen gegenwärtigen Wirtschaftsfragen vor allem durch zwei wesentliche Hebel angegangen werden. Das ist zum einen die Innovationskraft und zum anderen die Fachkräftegewinnung.“

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