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Berufsorientierung mit Blick über den Tellerrand – Girls‘ Day und Boys‘ Day

Widuch: „Gerade in Pandemie-Zeiten ist es wichtig, Berufsvielfalt und Chancen einer dualen Ausbildung aufzuzeigen“

22.04.2021

Darmstadt. „Wir müssen jeden Tag zum Girls‘ Day und Boys‘ Day machen, damit sich für Mädchen und Jungs der Blick für das große Spektrum der Ausbildungsberufe weitet“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) für Darmstadt und Südhessen, anlässlich der bundesweiten Zukunftstage Girls‘ Day und Boys‘ Day am 22. April 2021.

Denn seit Jahren fokussierten sich Mädchen wie Jungs bei ihrer Berufswahl auf wenige Ausbildungsberufe. „In Südhessen stehen bei Mädchen zum Beispiel die medizinische Fachangestellte oder die Kauffrau für Büromanagement seit jeher hoch im Kurs, die Anlagenmechanikerin oder Fachinformatikerin eher weniger. Das ist für die favorisierten Berufe natürlich toll, deckt aber bei weitem nicht die Vielfalt ab, die wir mit über 300 möglichen Ausbildungsberufen in Hessen haben. Das ist schade, für die Jugendlichen wie für die Unternehmen“, so Dirk Widuch.

„Wir können nur an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern appellieren: Nutzen Sie das Angebot – es ist reichhaltig und zwar nicht nur am heutigen Tag, sondern auch in den kommenden 364 Tagen. Und gerade in diesen Zeiten ist eine Botschaft sehr wichtig: Die Chancen sind sehr gut, denn hessenweit bieten die Unternehmen aktuell rund 27.000 offene Ausbildungsstellen an. Vielleicht nicht immer im Traumberuf, aber vielleicht in einem Beruf, der zunächst nicht ins Auge gesprungen ist“, ergänzte Dirk Widuch.

Das Ziel müsse daher sein, Jugendliche breiter über die duale Ausbildung und die verschiedenen Berufe zu informieren. Das ist in Zeiten der Pandemie zwar schwieriger geworden, wenn Praktika oder Berufsmessen nicht in der üblichen Form stattfinden können und Ausbildungsplätze in manchen Wunschberufen möglicherweise schwieriger zu ergattern sind. Die Verbände und Unternehmen in Südhessen haben jedoch schnell reagiert und vielzählige Aktionen und virtuelle Angebote gestartet. Das reicht von virtuellen Berufsorientierungsangeboten an Schulen über einen Ausbau der Social-Media-Events bis hin zu digitalen Messen und Ausbildungsinfotagen.

Dirk Widuch sieht hier auch Handlungsbedarf seitens der Landesregierung: „Unsere Aktivitäten alleine können das, was in den Schulen an Berufsorientierung derzeit nur eingeschränkt angeboten wird, nicht eins zu eins kompensieren. Deshalb brauchen wir mehr externe Maßnahmen als in früheren Zeiten. Dafür ist ein Ideen- und Maßnahmenturbo notwendig und den kann das Land zünden. Wir schlagen einen unbürokratischen Innovationstopf vor, aus dem das Land mit überschaubaren finanziellen Zuschüssen Maßnahmen von externen Anbietern unterstützt.“

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