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Jahresgespräch

Der Bologna-Prozess zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums hat deutsche Politiker in einen Akademisierungsrausch versetzt. Hochschulabschlüsse für alle werden gefordert. Neue Studiengänge schießen wie Pilze aus dem Boden. Bestnoten, Dissertationen, wissenschaftliche Publikationen und Bildungs-Zertifikate erfahren eine wundersame Vermehrung.

Weil die finanzielle Ausstattung der Hochschulen nicht im selben Maße wächst wie die Studentenzahlen, hat der Personalmangel dramatische Ausmaße angenommen. Drittmittel und digitales Lernen sollen Abhilfe schaffen, können aber die Auszehrung von Forschung und Lehre nicht verhindern.

Deutschland wird, so prognostiziert Hans Peter Klein, einen hohen Preis für diese Entwicklung zu zahlen haben. Auf der Grundlage von Erfahrungsberichten und Daten aus der universitären Praxis zieht er eine ernüchternde Bilanz der Bologna-Reformen. Er zeigt aber auch, wie dem Bildungsstandort Deutschland der drohende Absturz in die Zweitklassigkeit erspart werden kann.

Jahresgespräch
TerminDienstag, 26. Mai 2020 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
TeilnehmerkreisLehrkräfte und Schulleiter aller Schulformen

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Fabienne Bardonner, Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Südhessen, und Tom Weinert, Polizeipräsidium München, beim Jahresgespräch 2019. Der Experte für Internetkriminalität referierte zum Thema „Darknet, Identitätsklau und Kriminalität im Zeitalter 4.0“ | Foto: Alexander Heimann