Fortbildungsprogramm 2017/2018
Südhessens innovatives Bildungsnetzwerk
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Meilensteine in der Entwicklung der Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Südhessen

Die 1970er Jahre

1978 werden die Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Südhessen gegründet. 

Das erste Weiterbildungsprogramm enthält Betriebserkundungen, Seminare zu wirtschaftlichen Themen und Planspiele zu Tarifverhandlungen.

Die 1980er Jahre

Studienfahrten in die DDR sind vor dem Fall der Berliner Mauer eines der beliebtesten Angebote der Arbeitskreise. Ein Schwerpunkt ist der „polytechnische Unterricht“.

Außerdem decken verschiedene Fortbildungsangebote rund um den Computer den wachsenden Informationsbedarf dieser damals noch neuen technischen Entwicklung ab. Im Jahr 1985 wird das Konzept „Lehrer am Schraubstock“ eingeführt. Zudem bereichern Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft die Arbeitskreise durch ihre Vorträge.

Die 1990er Jahre

Der erste Schüler-Plakat-Wettbewerb „Berufe mal ganz plakativ“ schlägt 1994 eine spielerische Brücke in die Arbeitswelt. Mit Management-Seminaren für das Schulleitungsteam (wie z. B. „Pädagogische Führung“ und „Konfliktmanagement“) wird das Fortbildungsspektrum erweitert. Der neue Programmpunkt „Schulen stellen sich vor“ sowie der jährliche Innovationswettbewerb der Unternehmerverbände Südhessen für südhessische Schulen bieten Lehrern Anregungen für den Unterricht. Gleichzeitig werden damit vorbildliche Bildungsprojekte gewürdigt. Seit 1999 ist der alljährlich stattfindende, abwechselnd in Darmstadt und Dieburg ausgetragene und alle zwei Jahre auch an der Bergstraße angebotene Ausbildungsinfotag eine wertvolle Orientierungshilfe für Schüler der Klassen 8 bis 10.

Das neue Jahrtausend (2000 bis 2010)

In den 2000er Jahren rücken MINT-Berufe stärker in den Fokus der Weiterbildungsangebote. Projekte wie think-ING, Rent-a-Prof, Girls’Day, hobit, „Technik, Teams, Talente“ sowie der Nawi-Fachtag möchten Schüler für diese Berufe begeistern. Der Berufswahlpass, zunächst 2004 als Pilotprojekt gestartet, wird in ganz Hessen übernommen. Jugendliche sammeln hier systematisch Arbeitsnachweise (z. B. von Praktika, Ferienjobs), um sich später entsprechend ihren Interessen und Wünschen gezielt für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden. Weitere Schwerpunkte der SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit sind die Stärkung des Schulprofils durch gezieltes Übergangsmanagement und die qualitätszentrierte Schulentwicklung hin zur Selbstständigen Schule. Seit 2002 sind die Hochschul- und Berufsorientierungstage (hobit) in Darmstadt bereits fester Bestandteil des Berufsorientierungsangebots.

2010 bis 2017

Das digitale Zeitalter verlangt nach neuen Events und Kanälen, um Jugendliche und ihre Mentoren im Berufswahl-Prozess weiterhin zu erreichen. Dazu zählen die App „i-zubi“, das mobile „Lernlabor Technik“ sowie die „Nacht der Ausbildung“ und der „Elterninfoabend“. Außerdem erscheint das Jahresprogramm SCHULEWIRTSCHAFT seit 2014 sowohl in Magazin-Form als auch online. 

Mit der Einführung des Social-Media-Konzepts „Campus der Unternehmen“ werden Unternehmen durch die Nutzung von Snapchat, Instagram und Facebook neue Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen eröffnet.

Ein Blick nach vorne

Die Bildungsfrage wird zum Schlüsselthema der Zukunft. Themen wie Digitalisierung, Berufs- und Studienorientierung, Sicherung der Grundbildung, ökonomisches Wissen, Stärkung der Selbstverantwortung, neue Formen des Lehrens und Lernens, Inklusion, Ganztagsschule und professionelle Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen brauchen neue Antworten. 

Dabei geht es nicht nur um inhaltliche Klärungen und innovative Problemlösungen, sondern auch um den Aufbau nachhaltiger Kooperationen für eine bessere Bildungsqualität. Hierzu tragen zukunftsweisende Bildungspartnerschaften in der Fläche ebenso bei wie Pädagogen, Unternehmer und Wissenschaftler, die sich ehrenamtlich in den Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT Südhessen engagieren.