Widuch: Neuer Schwung für den Arbeitsmarkt durch Reformen, beherzte Vermittlungsarbeit und schnellere Fachkräfteverfahren
VhU Darmstadt und Südhessen zu den Arbeitsmarktzahlen im Dezember 2025
Darmstadt. Die Arbeitslosigkeit in Südhessen ist im Dezember um 214 Personen gestiegen auf 23.822 Arbeitslose. „Die Flaute am südhessischen Arbeitsmarkt muss 2026 beendet werden: Durch ausgabesenkende Strukturreformen im Sozialstaat, durch eine beherzte Aktivierungsarbeit der hessischen Jobcenter und durch beschleunigte Einwanderungsverfahren vor allem für qualifizierte Fachkräfte. Es würde sehr helfen, wenn sich die Landesregierung, die Arbeitsministerin, der Innenminister, der Wirtschaftsminister und die hessische Politik hierfür weiter mit aller Kraft einsetzen“, erklärte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU).
„Der Bund muss Hemmnisse beseitigen, die Menschen von Arbeit und insbesondere von Vollzeitarbeit abhalten. Dazu zählen vor allem die generationenungerechte abschlagsfreie Frührente, ein über zwölf Monate hinausgehender Arbeitslosengeldanspruch, der Arbeitslosigkeit verlängert, sowie die Bevorzugung von Minijobs zusätzlich zum Bezug von Jobcenter-Leistungen“, sagte Widuch.
„Unser Wohlstandsfundament bröckelt deutlich in den letzten Jahren, denn die Industrie musste massiv Arbeitsplätze abbauen. Gründe sind zu hohe Kosten, zu lange Genehmigungsverfahren und Fachkräftemangel. Die Industrie trägt viel zum Steuer- und Abgabenaufkommen bei und sorgt für viele weitere Arbeitsplätze in Handwerk und Dienstleistung. Wir wünschen uns von der hessischen Landesregierung, dass sie ihren wirtschaftspolitischen Sachverstand und ihr bundespolitisches Gewicht einbringt, um weitere Belastungen von der Wirtschaft abzuwenden und auf einen investitionsfreundlichen Kurs umzusteuern“, so Widuch abschließend.
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