Widuch: Akademikerarbeitslosigkeit steigt. Es braucht Reformen und Eigeninitiative.

Arbeitsmarkt

Darmstadt. „Die Arbeitslosenquote von Akademikern ist in Hessen zwar nach wie vor niedrig, doch sie steigt seit einigen Jahren stetig an. Auch deshalb braucht es jetzt dringend Strukturreformen für ein investitionsfreundliches Umfeld. Gleichzeitig müssen auch arbeitslose Hochschulabsolventen selbst aktiv werden, flexibel bleiben und sich gezielt weiterqualifizieren, auch über Angebote der beruflichen Bildung“, erklärte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU).

„Unternehmen im Land warten in unsicheren Zeiten auf klare politische Signale: geringere Arbeitskosten, mehr Flexibilität beim Arbeitszeitgesetz, niedrigere Energiepreise, weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungsverfahren. Nur dann steigen Investitionen und Einstellungsbereitschaft wieder“, so Widuch weiter.

„Die anhaltende wirtschaftliche Flaute zeigt aber auch: Eine berufliche Ausbildung bleibt ein starker Schutz vor Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote mit abgeschlossener Berufsausbildung und die Akademikerarbeitslosigkeit nähern sich einander an. Daher müssen die Chancen der dualen Ausbildung durch bessere Berufsorientierung und mehr Praxiserfahrungen stärker hervorgehoben werden – gerade für Studienzweifler und Studienabbrecher.“

Weitere Presse­mitteilungen

Ansprechpartnerin

Fabienne Bardonner

Pressesprecherin und Kommunikation

06151 2985-42
fbardonner@remove.this.hdwsh.de