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Vierspuriger Ausbau der B45 ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Region

Darmstadt. Der Odenwaldkreis hat keine Anbindung an das Autobahnnetz. Von entsprechend hoher Bedeutung ist die B45 für die Region. Die Bundesstraße verbindet die Landkreise Darmstadt-Dieburg und den Odenwaldkreis. Diese zentrale Verkehrsader ermöglicht das Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, stärkt damit das Leben und Arbeiten in der Region und damit auch Wirtschaftsstandorte und Gewerbegebiete in den ländlichen Gemeinden. 

Der vierspurige Ausbau ist überfällig, denn längst sind die Nebenstraßen und Knotenpunkte überlastet. Das schadet dem Verkehrsfluss und damit auch der Umwelt. Dirk Widuch, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) ist überzeugt: „Durch einen gut geplanten, vierspurigen Ausbau der B45 können wir die Umwelt sogar entlasten.“ 

Die Nutzung von ÖPNV und Homeoffice, wie vom Groß-Umstädter Ortsverband der Grünen gefordert, sind keine Alternative zum Ausbau der Bundesstraße. Schon heute ist die Erreichbarkeit mancher Orte mit Bus und Bahn eingeschränkt oder so unflexibel, dass eine Nutzung für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen kaum möglich ist. Außerdem wird der Mangel an Busfahrerinnen und Zugführern die angespannte Lage im ÖPNV in Zukunft noch weiter verstärken. Auch mobiles Arbeiten aus dem Homeoffice wird die Verkehrssituation nicht entzerren, da das Arbeiten von zu Hause in vielen Berufen gar nicht möglich ist. 

„Die Forderung der Groß-Umstädter Grünen, auf den vierspurigen Ausbau zu verzichten, ist zu kurz gedacht“, so Widuch. „Wir brauchen Verkehrskonzepte, die auch eine nachhaltige Nutzung der Straße ermöglichen. Und daran wird bei der Planung des Ausbaus der B45 bereits sehr intensiv gearbeitet.“
 

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Fabienne Bardonner

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