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VhU Darmstadt und Südhessen zur Reduzierung der Fahrspuren auf der Darmstädter Zeughausstraße

Widuch: „Keine Umgestaltung des Cityrings zulasten von Pendlern und Unternehmen“ / Verbesserung der gesamten Verkehrssituation durch neue Umgehungsstraßen und Ausbau des ÖPNV-Angebots nötig

25.11.2020

Darmstadt. „Wir kritisieren die begonnene Umgestaltung des Darmstädter Cityrings mit einer Reduzierung der Fahrspuren von drei auf zwei für den motorisierten Individualverkehr auf der Zeughausstraße zwischen Alexanderstraße und Grafenstraße“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Bereits im Januar 2020, und damit vor der Coronavirus-Pandemie mit zeitweise abnehmenden Verkehrsströmen, hatte die VhU-Geschäftsstelle die geplante Umgestaltung abgelehnt.

„Mit drei existierenden Fahrspuren bildeten sich auf dem Cityring zu den normalen Hauptverkehrszeiten Staus mit langen Wartezeiten, die eine erhebliche Belastung für Pendler, Zulieferer und Unternehmen sind. Daher ist es nicht zielführend den Verkehrsraum während des Corona-Lockdowns neu aufzuteilen. Das Ergebnis einer im April temporär eingerichteten Radspur in der Zeughausstraße ist nicht repräsentativ, da im Zuge der Corona-Beschränkungen im Frühjahr der gesamte Verkehr stark zurückgegangen war. Aktuell beobachten wir aufgrund der beidseitigen Einrichtung von Pop-up-Radwegen in der Neckarstraße und der Heidelberger Straße bereits zusätzliche Stauungen und Wartezeiten“, ergänzte Dirk Widuch.

Die Aufteilung des Darmstädter Verkehrsraums zwischen den einzelnen Verkehrsträgern müsse sich an örtlichen Bedarfen und realisierbaren Möglichkeiten orientieren. Der motorisierte Verkehr dürfe dabei nicht einseitig benachteiligt werden. Eine Reduzierung von Verkehrsflächen für Pkw und Lkw kann im Einzelfall angemessen sein, sollte aber weder grundsätzliche Politik werden noch zur Verschlechterung der allgemeinen Verkehrssituation führen.

„Wir begrüßen das Ansinnen der Stadt Darmstadt, die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer sowie die Luftqualität zu verbessern. Dies kann jedoch nur durch einen Ausbau der gesamten Verkehrsinfrastruktur, der Planung neuer Umgehungsstraßen sowie einer Steigerung der ÖPNV-Taktung bis ins Umland erreicht werden“, sagte Dirk Widuch.

Anfang Oktober hat der VhU-Beirat Südhessen ein Positionspapier mit Forderungen zur Verkehrspolitik in Darmstadt und Südhessen vorgelegt, in welchem konkrete Lösungsvorschläge und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der gesamten Verkehrssituation erarbeitet wurden.

Positionspapier des VhU-Beirats Südhessen zur Verkehrspolitik in Darmstadt und Südhessen

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