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VhU Darmstadt und Südhessen zu den Arbeitsmarktzahlen im November 2020

Widuch: „40-%-Gesamtsozialversicherungsbeitrag nicht durch längere und höhere Sozialleistungen gefährden“ / Steuerlichen Verlustrücktrag erleichtern

01.12.2020

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist erneut leicht zurückgegangen um 891 auf 22.739. Dies sind 4.431 mehr als im Vorjahresmonat. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,0 Prozent.

„Die seit März dieses Jahres anhaltende Corona-Pandemie und die hiergegen gerade wieder verschärften staatlichen Beschränkungen führen dazu, dass bedeutende Teile der Wirtschaft nur eingeschränkt oder gar nicht arbeiten können. Es ist richtig, dass jetzt Staatshilfen und Sozialleistungen Wirtschaft und Gesellschaft stabilisieren. Allerdings gefährden Ausweitungen bei Sozialleistungen das Ziel, den Gesamtsozialversicherungsbeitrag dauerhaft unter 40 Prozent zu stabilisieren. Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ab dem vierten und dem siebten Monat sollte deshalb umgehend beendet werden. Ein falsches Signal ist auch die Verlängerung des Arbeitslosengeldes um drei Monate gewesen. Längere Arbeitslosengeldansprüche verfestigten die Arbeitslosigkeit und sind deshalb nur vordergründig sozial, verzögern aber in Wahrheit die Rückkehr in Arbeit“, erklärte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

„Beschränkungen des Wirtschaftslebens müssen, wo immer verantwortbar, sobald wie möglich zurückgenommen werden, damit flexibel und mit ganzer Kraft wieder gearbeitet werden kann und Wohlstand entsteht. Die Betriebe sind gegenwärtig vollauf damit beschäftigt, ihre Corona-bedingten Einnahmeausfälle zu bewältigen und wegfallende Arbeitsstunden mit möglichst schonenden Kosten-Maßnahmen abzupuffern. Zugleich müssen Unternehmen zusätzlich in den digitalen Strukturwandel investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Helfen würde daher auch die von der hessischen Landesregierung geforderte Möglichkeit, den steuerlichen Rücktrag von Verlusten von fünf auf einen Höchstbetrag von 50 Millionen Euro zu erweitern und zu ermöglichen, dass Verluste aus 2020 bzw. 2021 auch mit Gewinnen aus 2018 – und nicht nur 2019 – verrechnet werden können“, sagte Dirk Widuch.

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