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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im August 2016

Drechsler: „Wer Arbeit hat, ist gesünder“ // Hausärzte müssen Arbeitsunfähigkeit sorgfältig prüfen und Reha einleiten

31.08.2016

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im August 2016 saisonüblich nur leicht auf 20.806 gestiegen. „Die niedrige Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent in Südhessen zeigt den Erfolg der südhessischen Unternehmen. Wer Arbeit hat, ist außerdem deutlich seltener krank als Arbeitslose. Insofern ist das hohe Beschäftigungsniveau auch ein Beitrag zu mehr Gesundheit. Umgekehrt sehen wir mit Sorge, dass der Krankenstand seit dem Jahr 2006 wieder ansteigt. Zuletzt auf durchschnittlich knapp 4 Prozent aller Arbeitnehmer der gesetzlichen Krankenkassen. Die Unternehmen sind jeden Tag auf die Fähigkeiten und den Einsatz ihrer Mitarbeiter angewiesen, daher ist es ihnen besonders wichtig, dass Arbeitnehmer sich guter Gesundheit erfreuen. Dafür tun die Unternehmen auch viel“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen (VhU).

Krankschreibungen stiegen bei guter Arbeitsmarktlage und sänken bei einer schlechten. Den behandelnden Hausärzten komme deshalb eine zentrale Rolle zu. „Hausärzte müssen genau prüfen, ob eine Erkrankung oder Verletzung wirklich dazu führt, dass ein Arbeitnehmer an seinem konkreten Arbeitsplatz nicht mehr arbeiten kann. Denn nur dann ist er wirklich arbeitsunfähig. Ebenso müssen sie alle notwendigen Schritte einleiten, damit der Arbeitnehmer schnell wieder gesund wird und an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann. Hierzu gehört auch, dass notwendige Rehabilitationsmaßnahmen bei der Kranken- oder Rentenversicherung möglichst schnell eingeleitet werden, um dauerhafte Erkrankungen zu verhindern. Ein pauschales „Krankschreiben“ ohne Rücksicht auf die Tätigkeit und notwendige Maßnahmen zur schnellen Genesung darf es nicht geben“, sagte Drechsler.

Drechsler fügte hinzu, dass die Ursachen für den gestiegenen Krankenstand häufig nicht am Arbeitsplatz zu suchen seien. „Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland hat sich dank des großen Engagements der Unternehmen seit Anfang der Neunziger Jahre halbiert. In ihrer Freizeit sind die Arbeitnehmer jedoch selbst für die Erhaltung ihrer Gesundheit verantwortlich. Ungesunde Ernährung, fehlende Bewegung und gesundheitsschädliches Verhalten führen oftmals zu Erkrankungen und damit zu Arbeitsunfähigkeit oder schlimmstenfalls sogar in die Erwerbsunfähigkeit“, sagte Drechsler.

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