Menü

Unternehmerverband Südhessen e.V.

Haus der Wirtschaft Südhessen
Rheinstraße 60
64283 Darmstadt

Postfach 11 01 64
64216 Darmstadt

06151 2985-0
pr.darmstadt@remove.this.uvsh.de

Hier finden Sie eine Anfahrtsbeschreibung samt Skizze: PDF Download

VhU-Darmstadt und Südhessen zu den Arbeitsmarktzahlen im Mai 2018

Widuch: „Doppelt so viele Arbeitnehmer über 55 Jahren in Arbeit, Vermittlungschancen stark gestiegen“

30.05.2018

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im Mai 2018 um 501 auf 19.263 gefallen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Mit rund 2,6 Millionen waren in Hessen noch nie so viele Menschen in Arbeit. Der Arbeitsmarkt befindet sich damit unverändert in glänzender Verfassung. „Zu den Gewinnern am Arbeitsmarkt gehören erfreulicherweise auch immer mehr Ältere. Die Zahl der sozialversichert Beschäftigten über 55 hat sich seit 2005 von 230.000 auf über 460.000 mehr als verdoppelt. Inzwischen ist fast jeder Zweite im Alter zwischen 55 und 65 Jahren in Hessen sozialversichert beschäftigt. Und auch die Chancen älterer Arbeitsloser auf Beschäftigung sind doppelt so gut wie noch vor 15 Jahren. Die hessischen Unternehmen schätzen die Fachkenntnisse und Erfahrungen älterer Arbeitnehmer und nutzen diese gerne“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

„Es wären sogar noch höhere Beschäftigungszahlen möglich. Jedoch haben die abschlagsfreien Renten mit 63 bzw. 65 deutschlandweit bereits rund eine Million Arbeitnehmer – in Hessen rund 60.000 - vorzeitig aus dem Erwerbsleben geführt. Diese abschlagsfreien Frührenten sind ein unverantwortliches Rentengeschenk und verschärfen den Fachkräftemangel. Die Politik darf die für eine stabile Rentenversicherung und unsere Fachkräftebasis unverzichtbare Anhebung des Rentenalters auf 67 nicht länger torpedieren und sollte die abschlagsfreie Rente mit 63 bzw. 65 besser heute als morgen beenden“, erklärte Widuch.

Widuch ergänzte, dass die aktive Generation nicht länger die Kosten einer verfehlten Frühverrentungspolitik schultern könne. „Auch ältere Arbeitslose dürfen nicht ohne Not in die Rente geschickt werden. Arbeitsagenturen und Jobcenter sollten stattdessen ihre Bemühungen zur zeitnahen Vermittlung in Arbeit noch einmal verstärken. Weiter vorankommen müssen wir auch bei den Rehabilitationsmaßnahmen. Krankenkassen, Rentenversicherung und Arbeitsagentur müssen die Gesundheit von Arbeitnehmern und Arbeitslosen noch besser unterstützen“, sagte Widuch.

Zurück zur Übersicht

Aktuelles

Ihr Ansprechpartner

Reinhold Stämmler

Bereichsleiter Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Gesellschaftspolitik

Diplom-Pädagoge

06151 2985-42
rstaemmler@remove.this.uvsh.de