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VhU Darmstadt und Südhessen zu den Arbeitsmarktzahlen im Juni 2018

Widuch: „Südhessische Jobcenter müssen ihr Personal vor allem für Aktivierung Langzeitarbeitsloser einsetzen und sich am Vermittlungserfolg messen.“

29.06.2018

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im Juni 2018 um 251 auf 19.012 gefallen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Während in den letzten fünf Jahren in Hessen rund 80.000 neue Helferjobs entstanden sind, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen jedoch nur um 7.000 zurückgegangen. „Angesichts eines anhaltend hohen Personalbedarfs sind alle Jobcenter in Südhessen deshalb gefordert, noch viel mehr Langzeitarbeitslose vor Ort in Beschäftigung zu führen. Unverzichtbarer Erfolgsfaktor ist eine intensive Betreuung. Die Jobcenter sollten deshalb ihr Personal soweit wie irgend möglich für die Aktivierung Langzeitarbeitsloser statt für deren Verwaltung einsetzen," sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

„Erfreulich ist jedoch, dass die zehn Jobcenter mit Beteiligung der Arbeitsagenturen das gesetzlich vorgeschriebene Verhältnis von Betreuern zu Leistungsempfängern erfüllen. Auch die kommunalen Jobcenter in Südhessen sollten deshalb in einem jährlichen Bericht ihren sogenannten Betreuungsschlüssel offenlegen. Denn nur so lässt sich überprüfen, ob in allen Jobcentern ausreichend Personal vorhanden ist, damit Langzeitarbeitslose die notwendige Betreuung und Unterstützung bei der Jobsuche erhalten“, sagte Widuch.

Widuch unterstrich abschließend, dass die Jobcenter sich insgesamt stärker am Vermittlungserfolg messen lassen müssten. „Um die Leistung der südhessischen Jobcenter vergleichbar zu machen, sollte der Jahresbericht auch für alle Bürger verständliche Informationen enthalten, welches Geld die Jobcenter für welche Maßnahmen und mit welchem Erfolg einsetzen. Durch den transparenten Wettbewerb werden die Jobcenter motiviert, ihre Leistungen weiter zu steigern und die Arbeitsvermittlung zu verbessern. Der bisher vierteljährlich im Internet veröffentlichte Leistungsvergleich ist leider nur für Experten verständlich“, erklärte Widuch.

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