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Unternehmerverbände Südhessen zu mobilem Arbeiten und Homeoffice

Widuch: „Homeoffice als flexible Chance der Digitalisierung nutzen“ // Betriebsnahe Regelungen statt staatlich verordnetem Rechtsanspruch

25.09.2019

Darmstadt. „Die Digitalisierung eröffnet immer mehr Möglichkeiten für mobiles Arbeiten. Flexible Arbeitszeiten und -orte ermöglichen Beruf, Familie und Freizeit besser miteinander zu vereinbaren. In vielen Unternehmen ist dies bereits gelebte Praxis.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über mobiles Arbeiten, lehnen wir jedoch einen wie von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geplanten allgemeinen Rechtsanspruch auf Homeoffice für alle Mitarbeiter ab, da nicht alle Tätigkeiten von zu Hause aus ausgeführt werden können, wie beispielsweise in der Produktion, im Transportwesen oder im Einzelhandel.
Wir benötigen vielmehr Regelungen, die in den einzelnen Betrieben spezifisch festgelegt werden und nicht flächendeckend durch den Gesetzgeber. Um einer flexiblen Arbeitswelt im globalen Wettbewerb gerecht zu werden, sind mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei Arbeitszeit und Arbeitsort notwendig, die jedoch nur über eine Reform von Arbeitszeitregelungen erreicht werden können, die an das Zeitalter der Industrie 4.0 angepasst sind. Beispielsweise sollte der Tagesbezug bei der Arbeitszeit abgeschafft und durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ersetzt werden“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

Mit Blick auf eine Mitte September 2019 veröffentlichte Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), welche Chancen für Mitarbeiter und Unternehmen aber auch mögliche Gesundheitsrisiken durch Homeoffice untersuchte, ergänzte Widuch:
„Die AOK-Studie zeigt, dass betriebliche Regelungen zum Homeoffice zielführender als staatliche Bürokratie sind. Im Job werden digitale Kompetenzen immer mehr zu Schlüsselqualifikationen, auch um Arbeitnehmer vor Überforderung und psychischen Belastungen zu schützen. Der erfolgreiche Einsatz von mobilem Arbeiten hängt daher sowohl von der konkreten Gestaltung der Tätigkeit ab als auch von individuellen Absprachen im Betrieb sowie den digitalen Qualifikationen der Mitarbeiter.“

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