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Südhessische Unternehmer und Personalchefs fordern von einer neuen Bundesregierung Investitionen, Entlastungen und Reform des Arbeitsrechts

Infrastruktur- und Bildungsinvestitionen steigern // „Umfassende Digitalisierungsstrategie und Anpassung arbeitsrechtlicher Vorschriften auf den Weg bringen!“

30.01.2018

Darmstadt. Südhessische Unternehmer und Personalverantwortliche fordern von einer neuen Bundesregierung, die sich auch vier Monate nach der Bundestagswahl noch nicht gebildet hat, ein klares Bekenntnis zu Bildungsinvestitionen und einen verstärkten Ausbau der Infrastruktur sowie zukunftsorientiertes politisches Handeln in der Innen- und Außenpolitik.
„Unsere Umfrage zum Jahresbeginn 2018 unter 60 Personalchefs südhessischer Unternehmen hat ergeben, dass fast 80 Prozent der Befragten für die anstehenden Koalitionsverhandlungen mehr Investitionen in Bildung und Forschung als Schwerpunktaufgabe einer neuen Regierung für die nächste Legislaturperiode ansehen. Zudem forderten 63 Prozent einen Ausbau sowie eine Modernisierung analoger und digitaler Infrastruktur. Im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung und vernetzter Produktionsabläufe müssen für 89 Prozent der Umfrageteilnehmer die arbeitsrechtlichen Vorschriften an den technischen Fortschritt und die Herausforderungen der Digitalisierung angepasst werden“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

Dringend notwendig sei deshalb eine Neugestaltung des Arbeitsrechts, das nicht länger der rasanten Entwicklung der vernetzten Arbeitswelt hinterherhinkt. Gesetzliche Novellierungen in der nächsten Legislaturperiode müssten die Grundlage für Innovationskraft und Flexibilität sein und nicht als bürokratisches Korsett wirtschaftliche Innovationen hemmen.

„Der Umgang mit neuen Medien und Technologien ist Chance und Herausforderung zugleich. Notwendig sind Investitionen, Bürokratieabbau und Flexibilität als gesamtgesellschaftliches Projekt. Auch der konsequente Eintritt für Freihandel, eine Stärkung der europäischen Idee und die Ablehnung protektionistischer Bestrebungen in der Handelspolitik sind notwendige Bedingungen einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik“, forderte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

Für 86 Prozent der Befragten ist eine umfassende Digitalisierungsstrategie die Grundlage für zukünftiges Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Dies beinhaltet auch eine digitale Bildungsoffensive zur qualitativen Verbesserung digitaler Kompetenzen von der frühkindlichen Bildung bis hin zur lebenslangen betriebsnahen Weiterbildung. Dabei sollte Deutschland und die Region eine Spitzenposition einnehmen.

„Die gute Wirtschaftsentwicklung und der robuste Arbeitsmarkt bescheren dem Staat Rekordeinnahmen, sodass in den nächsten vier Jahren rund 30 Mrd. Euro zusätzlich investiert werden können. Neben Bildungsinvestitionen und Investitionen in die analoge und digitale Infrastruktur (75 Prozent) fordern die Befragten eine signifikante Entlastung der Steuerzahler sowie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie (57 Prozent). Auch den Solidaritätszuschlag gilt es schnellstmöglich abzuschaffen. Dies entlastet alle steuerpflichtigen Arbeitnehmer und trägt direkt zu einer Steigerung des verfügbaren Nettoeinkommens bei“, sagte Dirk Widuch abschließend.

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