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Praxisworkshop "Schreiben für das Web"

AK KOMM zu Gast bei der Firma KOPP Schleiftechnik in Lindenfels

24.05.2016

"Wie lesen Nutzer im Netz? Sie lesen gar nicht!", warnte gleich zu Beginn Ingo Leipner, Journalist und Buchautor, die Teilnehmer des Workshops "Schreiben für das Web". Am 23. Mai trafen sich Kommunikationsverantwortliche von Mitgliedsunternehmen im Rahmen des AK KOMM bei der Firma KOPP in Lindenfels, um etwas über die Unternehmensphilosophie des erfolgreichen Mittelständlers aus dem Odenwald zu erfahren und gleichzeitig eigene Texte fürs Web zu optimieren.

1. "Miteinander erfolgreich" - offene Kommunikation und partnerschaftliche Unternehmenskultur bei KOPP
 
Nach einem kurzen Rundgang durch den gerade fertig gestellten neuen Firmensitz erfuhren die Teilnehmer von Geschäftsführer Achim Kopp, was es bedeutet, ein traditionsreicher Familienunternehmer zu sein. "Das Gute daran sind die Familie, unsere Unternehmenskultur und unsere motivierten Mitarbeiter", so Kopp. Seit 1970 stellt das Unternehmen Schleifwerkzeuge für die Branchen Fahrzeug- und Flugzeugbau, Dental und Automotive her. Vom Vater einst gegründet, arbeiten heute insgesamt 40 Mitarbeiter in Lindenfels.

"In den letzten Jahren hat sich die Komplexität und Geschwindigkeit aller Prozesse extrem verändert", betonte Achim Kopp. Allerdings helfe ihm die offene Kommunikation mit den Mitarbeitern sowie die partnerschaftliche Unternehmenskultur. Er sei in der Firma immer präsent, um regelmäßig mit den Mitarbeitern zu sprechen und alle Prozesse ständig zu optimieren. Dazu hat sich der Geschäftsführer neben seinem Büro in der Verwaltung ein zweites Büro in der Fertigung eingerichtet. Für dieses "Rezept" sprechen auch die beeindruckende "Gesundquote" der Mitarbeiter von nahezu 100 Prozent sowie eine Fluktuation von null Prozent.
 
2. Die GIULIA-Formel macht den Unterschied
 
Beim anschließenden Schreib-Workshop erklärte Ingo Leipner, Journalist und Buchautor (u.a. "Die Lüge der digitalen Bildung" und "Zum Frühstück gibt´s Apps“), worauf es bei der Themenfindung und dem Schreiben fürs Web ankommt. "Finden Sie das ‚Thema im Thema‘ und orientieren Sie sich an der GIULIA-Formel", lautete sein Rat. Viele Texte würden ständig durch "Eyecatcher" in Form von Gewinnspielen, Werbeblöcken und Fotos unterbrochen. Die Folge: Kaum ein Leser bleibt dabei.

Leipner plädierte deshalb für die Anwendung der GIULIA-Formel. Texte brauchen Glaubwürdigkeit, Information Unverwechselbarkeit, Lesbarkeit, Interesse und Anschaulichkeit. Außerdem sollten Autoren "Anker" im Text liefern, beispielsweise in Form von Bullett-Points, Zwischenüberschriften sowie fetter oder kursiver Schrift zum Hervorheben wichtiger Inhalte.

Übung macht jedoch auch hier den Meister. Deshalb analysierte Leipner zunächst mit den Teilnehmern des Workshops fremde Web-Texte auf ihre Stärken und Schwächen, bevor sie dann gemeinsam eigene Texte optimierten und kleine Übungsaufgaben bekamen ("Machen Sie mal einen Teaser für Siri, das neue Asssistenzprogramm vom iPhone!").

Das Fazit der Teilnehmer war durchweg positiv. "Dieser Workshop hat genau meinen Erwartungen entsprochen und er hat mich dazu angehalten, meine Texte nochmal zu überarbeiten und auf ihre SEO-Tauglichkeit zu prüfen", waren sich die Teilnehmer in der Abschlussrunde einig.

P.S. Der nächste AK KOMM findet am 10. November von 13:00 bis 16:00 Uhr zum Thema "Kommunikationscontrolling" bei Schenck Process in Darmstadt statt.

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Fabienne Bardonner, B.Sc.

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