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Mehr Rückenwind für die duale Berufsausbildung

Einfluss der Lehrkräfte auf den Berufs- und Studienorientierungsprozess von großer Bedeutung // Unterschiedliche Lebenswelten bestimmen die berufliche Entwicklung von Jugendlichen // duale Berufsausbildung als Türöffner für Beruf und Studium

03.11.2016

Darmstadt. „Nicht nur Eltern und Freunde prägen die zukünftigen Berufswünsche ihrer Kinder. Auch Lehrerinnen und Lehrer können einen großen Teil dazu beitragen, die Jugendlichen bei der Berufswahl zu unterstützen und mithelfen, dass der Orientierungsprozess zu einem erfolgreichen Abschluss führt. Dies gilt sowohl für die Besetzung offener Ausbildungsstellen als auch für die weitere Bildungsplanung“, sagte Reinhold Stämmler, Geschäftsführer der Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Südhessen. Notwendig seien Wissen über die Berufswelt und ihre Ausbildungsberufe, aber auch Fähigkeiten zur Kompetenzfeststellung und zur Bildungsberatung.

Der Vortrag „Unrealistische Berufswünsche“ der Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Südhessen in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft am 3. November 2016 vermittelte den Teilnehmern Einblicke in die unterschiedlichen Lebenswelten von Jugendlichen und sich daraus bildende berufliche Entscheidungen.

Daniela Evermann und Norbert Schultze, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft Darmstadt, skizzierten dabei die Traumberufe der heutigen Jugend – von Profifußballer über YouTube-Star bis hin zum einflussreichen Chef in einem großen Konzern. Doch was steckt hinter diesen Berufswünschen, und wie kann man Jugendliche in ihrem Orientierungsprozess gezielt unterstützen?

„Aus vermeintlich unrealistischen Wunschberufen lassen sich tragfähige berufliche Perspektiven entwickeln, die den Stärken und Interessen der Jugendlichen Rechnung tragen. Diese Haltung braucht pädagogische Professionalität, die durch Fortbildungen und Erfahrungsaustausch mit Praktikern gestärkt werden muss“, so Daniela Evermann und Norbert Schultze.

„Aber auch die positiven Signale vom südhessischen Ausbildungsmarkt mit 279 unbesetzten Ausbildungsstellen müssen wir nutzen, um den Matchingprozess und das Wissen um die Perspektiven einer dualen Berufsausbildung zu verbessern“, forderte Stämmler. „Nach der Öffnung der Hochschulen durch das Land Hessen für Facharbeiter können diese nun mit einer Abschlussnote von mindestens 2,5 seit diesem Wintersemester auch ein Studium beginnen“.

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