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Konsequente Führung leicht gemacht

07.10.2011

Thomas Hochgeschurtz, Managementberater und Trainer, erklärt den Führungskräften neue Dimensionen ihrer Führungsarbeit.

     

  • Workshop zeigt neue Wege zur Leistungsförderung von Mitarbeitern auf
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Darmstadt. Fehlzeiten um 50 Prozent zu reduzieren und die Produktivität um 20 Prozent zu steigern – diese Ziele würde sicherlich jede Führungskraft gern erreichen. Wie man diese tatsächlich umsetzen kann, erläuterte Thomas Hochgeschurtz – Managementberater und Trainer – bei einem Workshop für Führungskräfte im Haus der Wirtschaft Südhessen.

Hochgeschurtz vermittelte den 30 anwesenden Führungspersonen das Konzept „NTT – Nicht-Technisches-Training“. Es basiert darauf, dass Probleme des Arbeitsablaufs nicht auf technischer, sondern auf persönlicher Ebene als Führungsaufgabe gelöst werden.

„Jeder Mitarbeiter ist nur so gut, wie er die Erwartungen seines Vorgesetzten erfüllt“, gab Hochgeschurtz zu bedenken. Probleme entstehen, weil Führungskräfte  ihre Erwartungen oft gar nicht konkret äußern. Häufig gehen sie davon aus, dass das gewünschte Verhalten selbstverständlich ist, oder sie haben Angst, an den eigenen Maßstäben gemessen zu werden. „Verwechseln Sie Erwartungen nicht mit Zielen, denn Ziele sind nur das Was. Erwar-tungen beschreiben hingegen, wie man die Ziele erreicht“, so der Experte. Daher sollten sich Führungskräfte Zeit nehmen, zusätzlich zu den Zielen auch ihre Erwartungen an die Mitar-beiter deutlich zu formulieren, sie mit den Mitarbeitern zu diskutieren und Ergebnisse zu kommunizieren. Erwartungen könnten somit als verbindlich festgelegt und für die Mitarbei-terführung nachprüfbar verankert werden.

Bei Führung handle es sich um mehr als nur das Tagesgeschäft, Verwaltungs- oder Organi-sationsaufgaben. Es geht immer auch um eine überzeugende und authentische Führung der Mitarbeiter. „Mitarbeiter sollen sich identifizieren können und nicht nur einem Befehl folgen. Deswegen ist es wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Führungsperson muss Vorbild sein. Auch muss bei den Mitarbeitern Einsicht für Veränderungen durch Argumente aus ihrer eigenen Wertewelt geschaffen werden. Konsequenzen bei Zuwiderhandlungen bewirken, dass sich alle an die Regeln halten.“

Mit diesem Führungsverhalten können Vorgesetzte ihre Mitarbeiter als Antriebskräfte eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses gewinnen und Produktivität und Arbeitszufriedenheit nachhaltig steigern.

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