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“Keine neue Eiszeit am Arbeitsmarkt“

VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Juli 2011

29.07.2011

Darmstadt. Trotz des leichten saisonalen Anstiegs der Arbeitslosenzahl in Südhessen um 609 auf 28.745, bleibt der Arbeitsmarkt weiter robust. Die Arbeitslosenquote lag im Juli bei 5,4 Prozent.
 „Seit dem traurigen Rekord im Jahr 2005 mit fast 300.000 Arbeitslosen im gesamten Bundesland, ist die Arbeitslosenzahl erfreulicherweise deutlich gesunken und die Zahl der Erwerbstätigen mit 3,1 Mio. so hoch wie noch nie.
Auch in Südhessen hält dieser Trend an. Die steigende Zahl an offenen Stellen, die zur Zeit bei über 11.000 liegt, zeigt die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.
Für viele gering Qualifizierte hat sich durch die Arbeitsmarktreformen – allen voran die Zeitarbeit – ein Tor in Beschäftigung geöffnet. Statt mit Mindestlöhnen und der Drangsalierung von Zeitarbeit eine neue Eiszeit am Arbeitsmarkt heraufzubeschwören, sollten wir über Wege zum Aufstieg in Arbeit nachdenken“, erklärte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Die Arbeitsmarktreformen hätten bewiesen, dass entgegen den jahrzehntelangen Klagen uns nicht die Arbeit ausgehe, sondern im Gegenteil eher die Arbeitskräfte. Auf mittlere Sicht spreche dies für ein insgesamt steigendes Lohnniveau.
„Die zusätzlichen Jobs sind nicht alle gut bezahlt, was aber bei den oft einfachen Tätigkeiten auch gar nicht anders sein kann. Es ist allemal besser als Arbeitslosigkeit und ein erster Schritt für viele, sich von der Daueralimentation durch die Gesellschaft freizukämpfen. Über die Lohnhöhe entscheidet immer die tatsächlich ausgeübte Beschäftigung, nicht ein irgendwann erworbener Berufsabschluss. Deshalb kann der Taxifahrer auch keinen höheren Preis verlangen, wenn er einen Doktortitel hat“, so Drechsler.

Die Unternehmen in Südhessen suchen weit mehr als doppelt so viele Arbeitskräfte, als dies die 5.158 bei der Agentur für Arbeit Darmstadt gemeldeten Arbeitsstellen ausweisen, da die Unternehmen Internet, Zeitungsannoncen oder auch andere Wege für die Arbeitskräftesuche nutzen.

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