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Unternehmerverband Südhessen e.V.

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Innovationsvorsprung durch erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer

Arbeitskreis Hochschule-Wirtschaft im Haus der Wirtschaft Südhessen

04.06.2012

Die Experten des Forums “Wissens- und Technologietransfer – Erfolgskriterien und Erfahrungen"(v.l.): Dr. Achim Steinacker / intelligent views GmbH, Dr. Christoph Rensing / TU Darmstadt, Prof. Dr. Markus Haid / Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Bernd Steffensen / Hochschule Darmstadt, Dr. Claudia Männicke / Hessen Agentur GmbH, André Ruppel / Adam Ruppel Asbach GmbH

Wie kann man innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Hessen fördern und wie muss eine zukunftsweisende Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen aussehen, um den Weg zu einer „Innovationskultur“ zu bereiten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Forums “Wissens- und Technologietransfer – Erfolgskriterien und Erfahrungen", welches am 4. Juni 2012 im Haus der Wirtschaft Südhessen stattfand. Referenten des TechnologieTransferNetzwerkes Hessen (kurz: TTN Hessen), der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt sowie verschiedener südhessischer Unternehmen berichteten dazu und tauschten sich im Anschluss mit dem Publikum aus.

Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen, wies darauf hin, dass Südhessen ein High-Tech-Standort sei und gerade deshalb permanent auf Innovationen angewiesen sei: „Wir müssen ein günstiges Klima für Innovationen schaffen – sei es durch gut ausgebildete Fachkräfte, hohe staatliche und private F&E-Aufwendungen oder eine enge Kooperation zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass wir an unserer Risikobereitschaft arbeiten, wertorientiertes unternehmerisches Handeln praktizieren und  technikfreundliche Gesetze verabschieden. Ich denke hier beispielsweise an eine Schonfrist für Patente, wie es sie in den USA schon seit Jahren gibt.“

Wissens- und Technologietransfer ist Folge einer zunehmenden Arbeitsteilung und Spezialisierung in der Gesellschaft. Weder ein Unternehmen noch eine Hochschule ist heute im Stande, eine aufwendige Technologie im Alleingang zu entwickeln, weil ihnen dazu Zeit, Personal, Ausstattung und Mittel fehlen. Zudem reicht es nicht länger aus, neue Produkte und Verfahren zu verstehen, anzuwenden und zu verbessern. Man muss sie auch weiterentwickeln, an lokale Erfordernisse anpassen und in bereits vorhandene Technologien integrieren können. Das führt zu einer Verschmelzung von Industrie und Dienstleistungen und zu einer langsamen Auflösung der Grenzen zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung sowie zu einer neuen Synergie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

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