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Unternehmerverband Südhessen e.V.

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Innovationskraft stärken heißt Wachstumschancen erhöhen

Jahresmitgliederversammlung des Unternehmerverbandes Südhessen e.V.

17.03.2011

Der neu gewählte Vorstand des Unternehmerverbands Südhessen e.V. mit Geschäftsführer Wolfgang Drechsler (oben):<br />
Vorsitzender: Holger Kimmes, Adam Opel AG, Rüsselsheim (u.r.), Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Albrecht Hallbauer, <br />

Darmstadt. In der diesjährigen Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes Südhessen e.V. wurde Holger Kimmes (Adam Opel AG, Rüsselsheim) als neuer Vorsitzender für zwei Jahre gewählt. Er löst Theo Haar ab, der 12 Jahre lang in den Gremien des Verbandes ehrenamtlich tätig war, zuletzt vier Jahre als Vorsitzender des Vorstandes. Der Bau des Hauses der Wirtschaft Südhessen und die positive Mitgliederentwicklung fallen in seine Amtsperiode. „Wer die Kunden in tarif-, arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, sowie Ausbildungs-, Nachwuchs- und Kommunikationsentwicklung effektiv und effizient beraten und vertreten will, der braucht nicht nur leistungsstarke Mitarbeiter, sondern auch einen sichtbaren Treffpunkt für seine Mitglieder. Mutig und konsensorientiert hat Herr Haar mitgeholfen, die Unternehmerverbände Südhessen für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen“, sagt Dr. Albrecht Hallbauer, der Vorsitzende der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL, in seiner Laudatio.
Als besondere Herausforderung für die südhessische Wirtschaft bezeichnet Holger Kimmes in der Bevölkerung das Bewusstsein zu schaffen, dass es die Industrie mit ihren Produktionsstandorten und industrienahen Dienstleistungsverbünden war, die mitgeholfen habe, die Wirtschaftskrise zu überwinden. Hier zeige sich, wie eine von der Industrieplatzinitiative Hessen initiierte Studie „Gemeinsam Mehr.Wert – Innovationen im industriellen Mittelstand“ dokumentiert, erheblicher Handlungsbedarf. Mit Innovationsausgaben, bei denen in den nächsten drei Jahren eine Steigerung von über 37 Prozent erwartet wird, investiert die Industrie noch stärker als der Dienstleistungssektor (mit gut 34 Prozent) in den Fortschritt. Die Politik sei gefordert, dem hohen Stellenwert der Industrie als Basis für Wertschöpfung und Innovationskraft Rechnung zu tragen.
Auch Wirtschaftminister Dieter Posch betont die Bedeutung der Wirtschaft. „Zwischen 40 und 60 Prozent des Wachstums in entwickelten Wirtschaftsnationen beruht auf Innovationen und technischem Fortschritt. Innovationstreiber sind dabei im Besonderen die Industrie sowie die industrienahen Dienstleistungen. Aus diesem Grunde gehört es zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Aufgaben, beste Rahmenbedingungen für einen modernen Produktionsstandort Hessen zu bieten. Dazu zählen neben einer intakten Infrastruktur, einer zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung sowie schlanken Antrags- und Genehmigungsverfahren im Besonderen die Förderung von Kooperationen sowie günstige Finanzierungsbedingungen“, sagt Posch.
Die Leistungen der Unternehmen müssen deutlicher als bisher wertgeschätzt werden, auch in Beschäftigungsfragen. „Es passt nicht zusammen, wenn Unternehmen vorausschauend und verantwortungsbewusst trotz fehlender Aufträge an ihren Stammbelegschaften festhalten und gleichzeitig in der öffentlichen Diskussion der Eindruck vermittelt wird, als wenn flächendeckend Zeitarbeiter zum Lohndumping und zur Verdrängung der Stammbelegschaften eingesetzt würden. 90 Prozent aller Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie sind unbefristet. Mit dem wertvollen Instrument der Zeitarbeit wird die Chancengerechtigkeit gestärkt, denn damit werden gering Qualifizierten Zugänge in den Arbeitsmarkt eröffnet“, sagt Kimmes.
Ausdrücklich begrüßt Kimmes das politische Ziel, in der Landesverfassung eine Schuldenbremse zu verankern. „Wer gegen die Schuldenbremse votiert, handelt im höchsten Maße unsolidarisch und unverantwortlich gegenüber der künftigen Generation. Zinslast und Schuldentilgung sind tickende Zeitbomben, die nicht länger als Hemmnis für Investitionen und Zukunftsgestaltung hoffähig sein dürfen“. Ebenso müsse bei der Energiepolitik an künftige Generationen gedacht werden, was die derzeitige Lage in Japan besonders deutlich mache. Die Sicherheit von Kernkraftwerken, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Durchsetzbarkeit der Umsetzung vom angestrebten Energiemix seien Themen, die auf die politische und wirtschaftliche Agenda gehören. Insbesondere müsse dem Bürger das Vertrauen in die energiepolitischen Entscheidungen zurückgegeben und eine verlässliche und bezahlbare Lösung gefunden werden.

Wahlergebnisse
Dem neu gewählten Vorstand gehören an:

     

  • Vorsitzender: Holger Kimmes, Adam Opel AG, Rüsselsheim
  • Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Albrecht Hallbauer,
    Hallbauer Oberflächentechnik GmbH & Co. KG, Viernheim
  • Dr. Jürgen Born, b & p Spatial Business Integration GmbH, Darmstadt
  • Michael Geil, Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim
  • Dr. Sigmar Herberg, Merck KGaA, Darmstadt
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