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„Ich bin ein Genuss-Wanderer!“ - Interview

Manuel Andrack über seine Leidenschaft für das Wandern

20.02.2015

Foto: Alexander Heimann

Manuel Andrack war am 18. Februar 2015 mit seiner "kleinen Wandershow" zu Gast im Haus der Wirtschaft Südhessen. Im Anschluss gab er dem Unternehmerverband Südhessen ein Interview über aktuelle Projekte und darüber, mit wem er am liebsten einmal auf große Tour gehen möchte.

Verband: Mit wem würden Sie gern einmal wandern gehen?

Andrack: Definitiv mit Angela Merkel. Man weiß ja, dass sie gern wandert und auch eine gute Kondition hat, wie ihr tägliches Arbeitspensum und ihre ausgiebigen Wandertouren mit Reinhold Messner und anderen Größen zeigen.

Verband: Gibt es eine bestimmte Marke, die Sie bei Ihrer Wanderausrüstung bevorzugen?

Andrack: Mein Ausstatter und Sponsor ist „FiftyFive“. Die machen wirklich gute Klamotten.

Verband: Was werden Sie beruflich machen, wenn die Zeit der „Wander-Comedy“ irgendwann vorbei ist?

Andrack: Das wird sich zeigen. Das Leben kann man nicht durchplanen und jeder, der das schon mal versucht hat, ist daran gescheitert. Momentan arbeite ich an einem neuen Buch, das im nächsten Frühjahr erscheinen wird. Außerdem wandere ich nach wie vor viel und eröffne unter anderem auch neue Wanderwege.

Verband: In den letzten Jahren gab es einen wahren Hype um den Jakobsweg. Ist der wirklich so toll?

Andrack: Für das neue Buchprojekt bin ich dort gewesen. Ich habe mir allerdings den Spaß gemacht, den Weg rückwärts zu gehen, also in Santiago de Compostella anzufangen und dann quasi dem Pilgerstrom entgegen zu wandern. Wussten Sie, dass er nur in eine Richtung ausgeschildert ist, nämlich nur zum Ziel hin? Allerdings war dort viel los. Der Weg ist an manchen Stellen nicht schön und führt teilweise über asphaltierte Straßen, auf denen man sich an großen LKWs vorbeidrücken muss.

Verband: Was gefällt Ihnen so am Wandern?

Andrack: Ich bin ein Genuss-Wanderer. Ich gehe gern allein und habe meine Ruhe, informiere mich aber immer vorher, ob ausreichend Versorgungsmöglichkeiten auf meiner Tour vorhanden sind und ob die Kneipen auch wirklich an dem Tag geöffnet haben, an dem ich dort vorbeikomme. Inzwischen gibt es ja sogar an Saar und Mosel, aber sicher auch anderswo, schon richtig gehobene Küche entlang der gängigen Wanderrouten für genau diese Art von Wanderern!

Verband: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Eckart von Hirschhausen, dem bekannten Arzt und Kabarettisten und nun auch Regisseur Ihrer Wandershows?

Andrack: Zunächst habe ich Wanderbücher geschrieben und festgestellt, dass es so etwas wie eine „Wander-Comedyshow“ noch gar nicht gibt. Meine Agentur hat sich dann umgehört und erfahren, dass man dafür einen Regisseur braucht. Und so sind wir irgendwann auf Hirschhausen gekommen und der wollte das auch gleich selbst machen.

Verband: Waren Sie schon einmal in Südhessen?

Andrack: Ja, ich habe vor einiger Zeit eine Tour zur Burg Frankenstein gemacht. Aber mit meiner Wandershow war ich bislang nur in Frankfurt und im Taunus.

Verband: Herzlichen Dank für das Interview!

 

Auch Volker Pietzsch von Antenne Mainz hat im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wirtschaft im Dialog" mit Manuel Andrack gesprochen. Die Beiträge können Sie hier und hier nachhören.

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