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Unternehmerverband Südhessen e.V.

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Gabriele Sons: Haus der Wirtschaft Südhessen – ein Zeichen für unternehmerischen Mut, Innovationskraft und Verantwortung

24.02.2011

Darmstadt. „HESSENMETALL kann stolz sein auf das Haus der Wirtschaft Südhessen. Es bietet starke Interessenvertretung mit fachlicher Beratung in Rechts-, Tarif- und Kommunikationsfragen und einen Ort für unternehmerischen Austausch und Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen2; sagte Gabriele Sons, Hauptgeschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, anlässlich ihrer Teilnahme an einer Sitzung der hessischen Verbandsgremien am 24. Februar 2011 in Darmstadt. „Wenn der hessische Verband trotz der immer noch nicht vollständig überwundenen Wirtschaftskrise so nachhaltig in seine Strukturen investiert, dann ist dies nicht nur ein überzeugendes Bekenntnis zum Technologiestandort Südhessen, den hier forschenden und produzierenden 118 Mitgliedsunternehmen, sondern auch ein sichtbares Zeichen für unternehmerischen Mut, Innovationskraft und Verantwortung“.

Besonders lobte sie die Unternehmen, die mit Hilfe des Flächentarifvertrags betriebs- und mitarbeiterorientiert auf Umsatzeinbrüche und fehlende betriebliche Auslastung reagiert haben. Durch dieses weitsichtige Handeln sei, unterstützt durch Kurzarbeit und flexible Arbeitszeitmodelle, wertvolles Mitarbeiterpotenzial erhalten und eine Beschäftigungskrise größeren Ausmaßes vermieden worden. Der aktuelle Wachstums- und Aufholprozess dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Vorkrisenniveau bei den Arbeitplätzen noch nicht erreicht sei.

Kritik übte Dr. Albrecht Hallbauer, Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen von HESSENMETALL, an der von der IG Metall als betrieblicher Aktionstag angekündigten Kampagne gegen Zeitarbeit. „Zeitarbeit ist ein unverzichtbares Instrument um Auftragsschwankungen aufzufangen und Arbeitssuchenden auch mit geringen Qualifikationen den Weg in ein Beschäftigungsverhältnis zu öffnen. Mitte 2010 waren nach Untersuchungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg 4,5 Prozent der Beschäftigten in der Metall- und Elektro-Industrie Zeitarbeiter“, sagte er.

Für Wolfgang Drechsler, den Geschäftsführer der Bezirksgruppe ein überzeugender Beweis, dass kein Verdrängungswettbewerb zulasten der Stammbelegschaften stattfindet. „Wir sind gut beraten, die Zeitarbeit als Sprungbrett für Beschäftigung zu stärken und nicht den Menschen neue Chancen auf Arbeit zu verbauen“, betonte er.

Die Einsicht der Politik, dass Tarifparteien faire Löhne, Arbeitsbedingungen und Strategien zur Lösung der Arbeitsmarktprobleme aushandeln, stärke nach seiner Einschätzung nachhaltig die Rolle der Sozialpartner und ihre gesellschaftliche Verantwortung. „Diese Aufgabe verlangt Kontinuität, Glaubwürdigkeit und Kraft für die richtige Balance, denn wir sitzen im gemeinsamen Boot und dieses sollte nicht kentern.“

Besonders erfreulich ist für ihn, dass ein Teil der südhessischen M+E-Betriebe die zum 1. April 2011 vereinbarte Tariferhöhung vorziehen werden. „Faire Beteiligung und Anerkennung individueller Leistungen haben in unserer Branche einen hohen Stellenwert und sind Teil einer gelebten Unternehmenskultur“.

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