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Fachkräftenachfrage nutzen – Vermittlungszahlen optimieren

31.05.2011

     

  • Drechsler: „Jobcenter sollen Aktivierungsoffensive in den ersten Arbeitsmarkt starten“
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Darmstadt. Die Arbeitslosigkeit sinkt auch im Monat Mai weiter um 622 auf jetzt 28.178 arbeitslose Menschen in Südhessen. Dies sind 2.452 weniger als vor einem Jahr. Zu der insgesamt niedrigeren Arbeitslosenzahl haben die Arbeitsagenturen und die Jobcenter erneut sehr unterschiedlich beigetragen. Der Hauptteil des Rückgangs war mit 419 weniger Arbeitslosen bei den Arbeitsagenturen zu verzeichnen, die sich vor allen Dingen um Arbeitnehmer kümmern, die aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos wurden. „Bei den für Arbeitslosengeld II zuständigen Jobcentern geht es mit nur rund 203 weniger Arbeitslosen leider immer noch zu langsam voran. Wann, wenn nicht jetzt bei brummender Konjunktur und vielen offenen Stellen können Langzeitarbeitslose besser in Arbeit vermittelt werden? Ich fordere Optionskommunen und Jobcenter in Südhessen dazu auf, eine Aktivierungsoffensive zu starten, die spürbar mehr Menschen in den ersten Arbeitsmarkt bringt“, erklärte Wolfgang Drechsler, der Geschäftsführer der Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU).

Sicherlich sei die Vermittlung von Arbeitslosengeld-II-Beziehern und insbesondere Langzeitarbeitslosen ein schwierigeres Geschäft als die Arbeitsvermittlung von Kurzzeitarbeitslosen. Umso wichtiger sei es, dass gerade die Optionskommunen ein schlüssiges Arbeitsvermittlungskonzept haben, wie dies demnächst in Hessen ebenso gesetzlich vorgeschrieben sein wird wie ein internes Kontrollsystem über die Mittelverwendung. Besonders der Bereich der öffentlichen Beschäftigung sollte sorgfältig beobachtet werden. „Die Forderung hessischer Optionskommunen und Sozialverbände, öffentliche Beschäftigung weiterhin ohne Rücksicht auf Wettbewerbsneutralität anbieten zu wollen, ist ein Alarmsignal. Es wäre grundfalsch, breitflächig den einfachen Weg in öffentliche Beschäftigung zu wählen, statt die mühsame Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt auf sich zu nehmen. Öffentliche Beschäftigung ist teuer, führt in vielen Fällen die Menschen noch weiter vom Arbeitsmarkt weg und bedroht echte Beschäftigung“, sagte Drechsler.

Das Gesamtangebot offener Stellen in Südhessen beläuft sich auf über 10.000. Die Unternehmen in Südhessen suchen damit mehr als doppelt so viele Arbeitskräfte, als dies die knapp 5.028 bei der Agentur für Arbeit Darmstadt gemeldeten Arbeitsstellen ausweisen, weil die Unternehmen z. B. mit Zeitungsannoncen oder über Internet auch andere Wege für die Arbeitskräftesuche nutzen.

 

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