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Fachkräftefrage verlangt mehr Anstrengungen auf politischer Seite

Chancen für Studenten vor Ort müssen verbessert werden

19.08.2011

Darmstadt. Allein an der Hochschule Darmstadt h_da waren im vergangenen Semester 1.189 der 11.402 Studenten Bildungsausländer, also Ausländer, die zum Zweck des Studiums nach Deutschland einreisen durften. An der TU Darmstadt waren es im Wintersemester 2010/2011 sogar 4.100 der 23.100 Studierenden. Für sie erlischt nach dem Studium meist die Aufenthaltserlaubnis oder ein Verbleib im Land ist an hohe Auflagen und Bedingungen geknüpft. „Die Absolventen sind schon vor Ort, haben sich hier eingelebt und verfügen über das benötigte Fachwissen. Diese leicht verfügbaren Potenziale dürfen der deutschen Wirtschaft angesichts des Fachkräftebedarfs nicht verloren gehen“, fordert Wolfgang Drechsler,Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V., Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.
Warum für Ausländer mit deutschem Hochschulabschluss immer noch Hürden am deutschen Arbeitsmarkt aufgebaut werden, sei nicht nachvollziehbar, sagt Drechsler. „Unternehmen soll auf der einen Seite die Stellenbesetzung mit Ausländern erleichtert werden, wie sich aus den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Fachkräftebedarf entnehmen lässt. Auf der anderen Seite wird aber Bildungsausländern kaum eine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt eingeräumt“.
Für die südhessische Wirtschaft wäre es unterdessen eine große Hilfe, wenn möglichst viele dieser hier ausgebildeten Studenten auch im Land bleiben und somit als Arbeitskräfte zur Verfügung stünden. Denn neben Mitarbeitern mit abgeschlossener Berufsausbildung fehlen in den Betrieben vor allem Hochschulabsolventen, wie die Frühjahrsumfrage 2011 der Unternehmerverbände Südhessen zum Fachkräftebedarf ihrer Mitgliedsfirmen ergab.

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