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Fachkräftebedarf, Industrie 4.0 und Integration junger Asylsuchender fordern südhessische Ausbildungsbetriebe

Südhessische Ausbildungsleiter zu Gast an der TU Darmstadt

13.06.2016

Darmstadt. Beim Treffen südhessischer Ausbildungsleiter am 9. Juni 2016 an der TU Darmstadt ging es um die Themen „Industrie 4.0“, „Digitalisierung in der Arbeitswelt“ und „Integration der Flüchtlinge ins Arbeitsleben“. Ingesamt 27 Ausbildungsleiter südhessischer Unternehmen nutzten das Angebot der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Laurie-Ann Braun und Catrin Rottenbacher stellten die Erfolgsgeschichte der Ausbildung an der TU Darmstadt vor: Vom Handwerker (z.B. Tischler, Mechatroniker und Werkstoffprüfer) über duale IT-Studiengänge bis hin zum Wirtschafts- und Verwaltungsbereich bildet sie ihren Nachwuchs aus.

Wolfgang Michel, Leiter Ausbildung bei der Continental Automotive GmbH, stellte den neuen Ausbildungsberuf des „mathematisch-technischen Softwareentwicklers“ vor. Das Berufsbild soll als Bindeglied zwischen den kaufmännischen und dem gewerblich-technischen IT-Berufen die dualen Studiengänge bei Continental ergänzen. Der Ausbildungsbeginn ist zum 1. September 2016 vorgesehen und umfasst 27 Auszubildende.

Die aktuellen Entwicklungen im Bildungsbereich sind nach Ansicht von Reinhold Stämmler, Bereichsleiter für Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Gesellschaftspolitik bei der VhU-Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen, geprägt durch eine steigende Anzahl von Hochschulzugangs-berechtigten und einer geringen Nachfrage nach dualen Ausbildungsberufen.

Aufgrund dieser Trends wird die nachhaltige Zusammenarbeit im Hinblick auf gemeinsame Nachwuchsaktivitäten zwischen Schulen, Hochschulen, Gewerkschaften und den Unternehmen immer wichtiger. Dazu kommen die Herausforderungen der Integration von Flüchtlingen und der Digitalisierung.

„Nur wenn wir nachhaltig und gemeinsam die Ziele bei der Ausbildung und beruflichen Integration verfolgen, können wir das Fachkräfteproblem lösen und das Wohlstandsniveau, das die südhessische Wirtschaft erreicht hat, erhalten. Zu diesem Zweck ist langfristige Vernetzung unerlässlich“, sagte Stämmler.

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