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Drechsler: „Wirtschaftswachstum und Reformen stärken Arbeitsmarkt“

Zahl der Beschäftigten steigt // Knapp 9.000 offene Stellen

04.01.2011

Darmstadt. Trotz des harten Wintereinbruchs hat sich die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen im Dezember nur geringfügig um 37 auf 28.071 verändert. „Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im letzten Jahr ist eine Erfolgsgeschichte, an die selbst die kühnsten Optimisten nicht geglaubt hätten. Mit im Jahresdurchschnitt 30.714 Personen wurde der Vorjahreswert um 1.856 Arbeitslose unterschritten.  Gleichzeitig gab es mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und nicht wie vorhergesagt deutlich weniger. Das Beschäftigungswunder, das wir jetzt erleben, ist durch die Flexibilisierung des zuvor völlig verkrusteten Arbeitsmarktes und durch gezieltes Fördern und Qualifizieren überhaupt erst möglich geworden. Diesen Erfolgskurs müssen wir beibehalten", sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

"Alle Anzeichen sprechen dafür, dass sich – verstärkt durch die demografische Entwicklung und Konjunkturerholung – eine Zeitenwende am Arbeitsmarkt vollzogen hat. Sinkende Arbeitslosenzahlen und steigende Beschäftigung trotz einer noch immer nicht ganz überwundenen Krise bedeuten, dass uns nicht die Arbeit ausgeht, wie dies von manchen gesellschaftlichen Gruppen immer wieder behauptet wurde, sondern im Gegenteil eher die Arbeitskräfte. Der neue Ansatz eines aktivierenden Sozialstaats zusammen mit flexiblen Beschäftigungsformen wie etwa Zeitarbeit und Befristungen hat seine Bewährungsprobe bestanden. Die VhU hat ihre Verbesserungsvorschläge mit dem 12-Punkte-Plan zu Hartz IV für noch mehr Beschäftigung und weniger Langzeitarbeitslose vorgelegt. Die überholten Rezepte eines bloß versorgenden Sozialstaats haben dagegen immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit geführt und damit ihre Erfolglosigkeit dokumentiert.
Ich appelliere deshalb an Gewerkschaften, Kirchen, Sozialverbände und auch Teile der Opposition angesichts der mit Händen zu greifenden Erfolge ihre Fundamentalopposition gegen die Arbeitsmarktreformen zu überdenken", sagte Drechsler.

Die Unternehmen in Südhessen suchen mehr als doppelt so viele Arbeitskräfte, als dies die rund 4.500 bei der Agentur für Arbeit Darmstadt gemeldeten offenen Stellen ausweisen. Denn nur knapp die Hälfte aller offenen Stellen wird von den Unternehmen bei den Arbeitsagenturen gemeldet, weil z. B. über Anzeigen oder Internet auch andere Medien für die Arbeitskräftesuche zur Verfügung stehen. Das Gesamtangebot an offenen Stellen in Südhessen beläuft sich auf knapp 9.000 Stellen in nahezu allen Berufen. Arbeitsuchende sollten deshalb über den Vermittlungsservice der Arbeitsagentur hinaus auch eigeninitiativ offene Stellen recherchieren.

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