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VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im November 2015

Drechsler: „Mit Zuwanderungsgesetz Transparenz schaffen / Asylsystem entlasten"

01.12.2015

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im November um 372 auf 20.237 gefallen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich damit weiterhin in ausgezeichneter Verfassung.

„Von den über 800.000 Flüchtlingen, die in diesem Jahr bereits nach Deutschland gekommen sind, hat Hessen bis Ende Oktober rund 60.000 aufgenommen. Viele der Flüchtlinge kommen jedoch nicht auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung zu uns, sondern wollen durch Arbeit ihre wirtschaftliche Situation verbessern. Dies gilt vor allem für Asylantragsteller aus den Ländern des Westbalkans. Diese Zuwanderer sind im Asylverfahren falsch. Der Gesetzgeber muss deshalb dringend mit einem Zuwanderungsgesetz Transparenz über die Möglichkeiten für ausländische Arbeits- und Fachkräfte schaffen, damit Wirtschaftszuwanderer nicht den falschen Weg über das Asylverfahren wählen. Auf diese Weise entlasten wir unser Asylsystem und sprechen gezielt die benötigten Arbeits- und Fachkräfte im Ausland an“, sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Angesichts des bereits jetzt existierenden Fachkräftebedarfs und des stetigen Rückgangs der Erwerbsbevölkerung im Zuge des demographischen Wandels sei es notwendig, alle verfügbaren Arbeits- und Fachkräftepotenziale zu erschließen.

„Neben einer höheren Erwerbsbeteiligung, insbesondere von Frauen und Älteren, müssen wir auch für qualifizierte Zuwanderer attraktiv werden. In jüngerer Zeit hat der Gesetzgeber eine Reihe von Verbesserungen umgesetzt, allerdings in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen. Dieser unübersichtliche rechtliche Rahmen passt nicht zu der Willkommenskultur, die wir gegenüber qualifizierten und dringend benötigten Zuwanderern entwickeln wollen. Ausländer, die in Deutschland arbeiten wollen, sollten schon in ihrem Heimatland feststellen können, ob sie über in Deutschland benötigte Qualifikationen verfügen. Wir brauchen daher eine Zusammenfassung aller dieser Vorschriften in einem Zuwanderungsgesetz“, sagte Drechsler.

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