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Drechsler: "Fachkräftezuwanderung ist nötig und schafft neue Arbeit"

VhU zu den Arbeitsmarktzahlen in Südhessen im Juli 2012

31.07.2012

  • Qualifizierte Zuwanderer nützen Wirtschaft
  • Ältere, Frauen und Geringqualifizierte vermehrt in Arbeit bringen
  • 10.000 offene Stellen in Südhessen

Darmstadt. Vor allem bedingt durch die Ferienzeit, ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli in Südhessen um 1.065 auf 28.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,2 Prozent.

"Eine bei der Arbeitsverwaltung gemeldete offene Stelle ist derzeit im Schnitt erst nach zweieinhalb Monaten besetzt. Dies ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Besonders lang dauert die Besetzung im Gesundheitsbereich, bei Heizung und Sanitär sowie in vielen anderen technik- und produktionsnahen Berufen.
Damit ist der Fachkräftebedarf in vielen Branchen Realität. Ein unverzichtbarer Baustein dagegen sind mehr qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland – ob aus Europa oder von anderswo. Qualifizierte Zuwanderer nützen der Wirtschaft, bereichern die Gesellschaft und helfen beim Aufbau zusätzlicher Arbeitsplätze, die von dem qualifizierten Job abhängen", sagt Wolfgang Drechsler,  Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Gleichzeitig sollten die Anstrengungen für mehr Beschäftigung von Älteren, Frauen und Geringqualifizierten sowie einer schnelleren Heranführung von schwächeren Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit nicht nachlassen.
"Der Vergleich mit fast allen anderen europäischen Nachbarn zeigt überdeutlich, dass allein Reformen zu weniger Arbeitslosen und mehr Beschäftigten führt. Daran sollten wir festhalten und qualifizierten Arbeitnehmern z. B. aus Südeuropa Beschäftigungschancen eröffnen, die allen nützen", so Drechsler weiter.

Die Unternehmen in Südhessen suchen mehr als doppelt so viele Arbeitskräfte, als dies die 4.550 bei der Agentur für Arbeit Darmstadt gemeldeten offenen Arbeitsstellen ausweisen, weil die Unternehmen z. B. mit Zeitungsannoncen, durch das Internet oder über persönliche Netzwerke auch andere Wege für die Arbeitskräftesuche nutzen.

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