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Drechsler: „Arbeitsmarkt flexibel lassen, damit möglichst viele Arbeit haben“

31.08.2012

  • Arbeitsmarktreformen zahlen sich aus
  • Beschäftigungschancen nicht durch gesetzlichen Mindestlohn gefährden

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im August 2012 im

Vergleich zum Vormonat um 407 Personen auf 27.593 gesunken, jedoch

schwächt sich die Dynamik am Arbeitsmarkt ab.

„In einem international schwierigen Umfeld behauptet sich unser

heimischer Arbeitsmarkt weiter bravourös. Dies zeigt sich auch an dem

sehr hohen Beschäftigungsniveau in Südhessen. Sowohl die Menschen als

auch die Unternehmen der Region profitieren heute von den

Reformanstrengungen, die andere Länder in Europa noch vor sich haben“,

sagte Wolfgang Drechsler, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen

Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

Zehn Jahre nach Beginn der Hartz-Reformen gibt es einen

Beschäftigungsaufschwung, von dem auch viele Geringqualifizierte

profitieren, die vorher keine Chance am Arbeitsmarkt hatten. „Fast vier

Jahrzehnte haben alle Rezepte gegen die unaufhaltsam steigende

Massenarbeitslosigkeit versagt – vom Umschulungsanspruch über

Arbeitsmarktprogramme bis hin zu ABM und Frühverrentung. Deshalb sollten

wir jetzt auf der Hut sein vor den falschen Propheten, die gestern noch

behaupteten, dass uns die Arbeit ausgeht und die heute für alle

Geringqualifizierten gut bezahlte unbefristete Vollzeitarbeitsstellen

fordern.
Wer mit einem gesetzlichen Mindestlohn überhöhte Löhne für

Geringqualifizierte politisch festsetzt, vernichtet die gerade

eröffneten Beschäftigungschancen. Hilfreicher wäre es, wenn nach dem

erfolgreichen Einstieg in Arbeit alle Beteiligten über Wege in höher

qualifizierte und besser bezahlte Beschäftigung nachdenken würden. Nur

wenn wir den Arbeitsmarkt flexibel halten, kann es Arbeit für möglichst

viele Menschen geben“, sagte Drechsler.

 

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