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Unternehmerverband Südhessen e.V.

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Darmstadt – Das europäische Tor zum Weltraum

Raumfahrt 4.0 ist Motor für Technologie und Wissenschaft made in Südhessen

23.08.2018

Prof. Dr.-Ing. Jan Wörner (ESA) spricht bei 'Wirtschaft im Dialog' über die Perspektiven einer europäischen Weltraumforschung 4.0.
UVSH-Geschäftsführer Dirk Widuch (l.) begrüßt den Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation am 23. August 2018 im Haus der Wirtschaft Südhessen.

Darmstadt. Über die Perspektiven für die europäische Raumfahrt und Weltraumforschung im globalen digitalen Zeitalter sprach Prof. Dr.-Ing. Jan Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), am 23. August 2018 auf Einladung der Unternehmerverbände Südhessen im Haus der Wirtschaft Südhessen in Darmstadt.

Den Vortrag in der Veranstaltungsreihe ‚Wirtschaft im Dialog‘ besuchten 90 Vertreter aus den 350 Mitgliedsunternehmen sowie Gäste aus Schule, Politik und Kirche.

„Die Weltraumforschung ist imageprägend für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Technologieregion Südhessen. Denn das hier befindliche Europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist Tor zum Weltraum und steht beispielhaft für ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt der europäischen und internationalen Zusammenarbeit. Es ist Impulsgeber für den regionalen Wirtschaftsstandort und für neue Entwicklungen in der Arbeitswelt 4.0. Unternehmen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, IT-Dienstleistung, operationelle Betreuung von Satelliten, Wetterforschung, Robotik, Virtual Reality, Software- und Space-Engineering, aber auch Hochschulen prägen den Technologie- und Entwicklungsstandort rund um die dort angesiedelte europäische Weltraumforschung. Davon profitiert der Arbeitsmarkt, aber auch die Region insgesamt.
Unsere Verbände unterstützen diese Entwicklungsprozesse, die Suche nach qualifizierten Fachkräfte und sind Partner für die Raumfahrtbranche, vom sich neu ansiedelnden Start-Up bis zum Weltkonzern“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

„Industrie 4.0 findet sein Pendant in der Raumfahrt: "Space 4.0". Raumfahrt heute ist nicht mehr begrenzt auf die typischen Raumfahrtindustriegiganten, sondern auch für mittelständische und kleine Unternehmen adressierbar. Dies betrifft auch Unternehmen außerhalb der Raumfahrt“, so Jan Wörner in seinem Vortrag „Raumfahrt 4.0 – Perspektiven für die europäische Weltraumforschung“.

Viele südhessische Unternehmen sind schwerpunktmäßig im Luft- und Raumfahrzeugbau tätig oder liefern Produkte bzw. Dienstleistungen für die Branche. Der Großteil davon sind Industrieunternehmen der M+E-Industrie und Chemiebranche. Sie stellen eine breite Palette von Produkten her: Triebwerkskomponenten, Mess-, Steuer-, Regeltechnik und Optik, Kommunikations- und Navigationstechnik, Spezialwerkstoffe, Oberflächentechnik und Ausrüstung.

„Die Raumfahrt bietet als Innovationstreiber ein investitions- und forschungsfreundliches Klima für junge Unternehmen und Dienstleister in der Region. Notwendig sind dafür günstige wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie ein schneller Ausbau der digitalen Infrastruktur und nachhaltige Förderung von Spitzenforschung. Dies muss als gesamtgesellschaftliches Projekt in der Region vorangetrieben werden. Wir benötigen zudem einen beschleunigten Ausbau von mobilen Breitbandnetzen, flächendeckender Glasfaserversorgung und eine intelligente Energie- und Verkehrspolitik, um auch zukünftig unsere Spitzenposition als High-Tech-Standort zu erhalten“, sagte Dirk Widuch.

Den Vortrag von Prof. Wörner zur Veranstaltung können Sie HIER als PDF-Version downloaden

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