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Chancen der digitalen Revolution nutzen!

Digitale Schlüsselqualifikationen schulen und Konzentrationsfähigkeit trainieren // Motivationstrainer Dr. Freiherr von Münchhausen spricht über das ‚Digitalisierte Gehirn‘

28.02.2018

Geschäftsführer Dirk Widuch, Gastreferent Dr. Marco Freiherr von Münchhausen, Jürgen Streit (Vorsitzender UVSH) und Ulrich Schumacher (Vorsitzender HESSENMETALL DA und Südhessen) (v.l.n.r.) bei 'Wirtschaft im Dialog' am 28.02.2018 im Haus der Wirtschaft Südhessen.

Darmstadt. „Die digitale Revolution von Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigt sich exponentiell. Informationen nehmen stetig zu und müssen immer schneller verarbeitet werden. Dabei geht Digitalisierung weit über die reine Vernetzung von Arbeitsprozessen, den Einsatz von künstlicher Intelligenz und das Bedienen computergestützter Anwendungstechnologie hinaus. Digitalisierung erfordert neue Kompetenzen und Fähigkeiten am Arbeitsplatz, aber auch für Führung und Unternehmensstrategie.
Wenn es uns gelingt Mitarbeiter und Entscheidungsträger für die digitale Zukunft fit zu machen und die notwendigen Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, dann werden wir auch zukünftig auf eine effiziente und effektive Wertschöpfung schauen und die Digitalisierung als Chance nutzen können“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen, bei der Vortragsveranstaltung ‚Wirtschaft im Dialog‘ am 28. Februar 2018 im Haus der Wirtschaft Südhessen in Darmstadt.

In seinem Vortrag ‚Das digitalisierte Gehirn‘ hob Dr. Marco Freiherr von Münchhausen, Jurist, Motivationstrainer und Autor, die Innovationskraft der Digitalisierung hervor. Gleichzeitig bringe die Digitalisierung, die eigentlich die Arbeit erleichtern solle, aber auch erhebliche Bremseffekte mit sich. Denn sie habe große Auswirkungen auf die menschliche Denk- und Konzentrationsfähigkeit und führe zum Verlust der Konzentration durch ständige Unterbrechungen. Als Quintessenz hält er fest:
„Die Digitalisierung beschleunigt unser Leben – leider bremst sie auch unser Gehirn immer wieder aus. Die Fähigkeit zur Konzentration ist die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts und Konzentration ist der Turboeffekt im Gehirn.“

„Das große Interesse der Teilnehmer zeigt, dass die vernetzte Wirtschaft in allen Branchen angekommen ist und dringend neue Antworten seitens der Politik notwendig sind. Denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck. An vielen Stellen gibt es durch die Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft gewaltigen Veränderungsbedarf nicht nur bei Infrastruktur, sondern auch für eine zukunftsweisende Digitalstrategie und Bildung. Auch individuelles Kompetenztraining der Akteure ist notwendig. Führungskräfte und Mitarbeiter müssen gleichermaßen befähigt werden, kommunikativ und vernetzt zu arbeiten, aber gleichzeitig fokussiert zu bleiben.
Wir brauchen dringend eine digitale Roadmap, die Überwindung föderaler Insellösungen und ein Digitalministerium“, sagte Dirk Widuch zusammenfassend.

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