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Brummender Arbeitsmarkt bietet vielfältige Beschäftigungschancen

VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im August 2011

31.08.2011

  • Hallbauer: “Arbeitslose nicht vorschnell in Ein- Euro-Jobs abschieben“
  • Fast 11.500 offene Stellen in Südhessen

Darmstadt. Die Zahl der Arbeitslosen in Südhessen ist im August um 657 zurückgegangen und liegt jetzt bei 28.088. Die Stimmung am Arbeitsmarkt ist damit weiterhin erfreulich gut. Im Vorjahresvergleich sind dies 2.417 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote lag im August 2011 bei 5,3 Prozent.
„Die südhessischen Unternehmen suchen für fast 11.500 offene Stellen, von denen nur rund 5.200 Stellen bei der Agentur für Arbeit Darmstadt gemeldet sind, so viele Arbeitnehmer wie schon lange nicht mehr. Ich fordere Arbeitsagenturen und Jobcenter auf, ihre Anstrengungen für die passgenaue Vermittlung von Arbeitsuchenden zu verstärken. Das bringt Menschen in Arbeit und stärkt die Wirtschaftskraft der Unternehmen. Die mühsame Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt hilft den Menschen mehr als der zunächst einfache Weg in den behüteten Maßnahmebereich, der oft eine Sackgasse ist“, erklärte Dr. Albrecht Hallbauer, Beiratsvorsitzender der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.
Richtig sei, dass die Wirtschaft überwiegend qualifizierte Arbeitskräfte brauche. Gleichzeitig gebe es aber auch viel Arbeit für ungelernte Kräfte, wie die zusätzlichen Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor bewiesen, die mit den Arbeitsmarktreformen seit 2005 entstanden seien.

„Der brummende Arbeitsmarkt bietet auch Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten Beschäftigungschancen. Leider ist von den zahlreichen Fördermaßnahmen hessenweit trotz eines erfreulichen Rückgangs immer noch mindestens jede dritte Beschäftigung eine öffentliche Beschäftigung, die unter Namen wie Ein-Euro-Job, Kommunal-Kombi, Bürgerarbeit und Beschäftigungszuschuss firmieren.
Obwohl gerade Ein-Euro-Jobs kurzfristig eingesetzt nützlich für die Überprüfung der Arbeitsbereitschaft sind, sollten wir Arbeitslose nicht vorschnell in öffentliche Beschäftigung abschieben. Statt auf endlose Qualifizierung oder teuer subventionierte künstliche Beschäftigung zu setzen, empfehle ich den Optionskommunen und Jobcentern, ihre Leistungsbezieher so schnell wie möglich in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen, auch wenn es sich zunächst um eine niedrig entlohnte Beschäftigung handeln sollte. Mit berufsbegleitender Qualifizierung können sich dann zusätzliche Aufstiegsperspektiven ergeben“, so Hallbauer.

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