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Brückenteilzeit: Südhessische Unternehmer und Personalverantwortliche fürchten Planungsunsicherheit und hohen administrativen Aufwand

14.02.2019

Darmstadt. Zu Beginn des Jahres 2019 fordern südhessische Geschäftsführer und Personalverantwortliche von der Politik Planungssicherheit, eine flexible Arbeitszeitgestaltung, ein zukunftsorientiertes Einwanderungsgesetz sowie den Abbau von bürokratischen Hindernissen bei der Teilzeitarbeit.

„Teilzeitbeschäftigung ist ein wichtiger Bestandteil der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie gibt Beschäftigten die Möglichkeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen mit ihrem Berufsleben in Einklang zu bringen. Gleichzeitig ist Teilzeit ein wertvolles Element für Unternehmen, betrieblich passgenau Arbeitsabläufe und die Arbeitsorganisation im Unternehmen zu gewährleisten.
Die zu Jahresbeginn wirksam gewordene Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes hingegen – Stichwort: Brückenteilzeit – bringt Unruhe in ein bislang gut funktionierendes System. Der bürokratische Aufwand in den Unternehmen steigt stetig.
Mit einer ausreichenden Zahl von Pflegeangeboten und einem flächendeckenden Ausbau bezahlbarer Kinderbetreuung würde der Staat einen größeren Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten“, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

Eine im Februar 2019 durchgeführte Umfrage der Unternehmerverbände Südhessen unter rund 90 Personalverantwortlichen aus den Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass sich 33 Prozent der Befragten mit den Änderung im Teilzeit- und Befristungsgesetz – der neuen Brückenteilzeit – Planungsunsicherheiten ausgesetzt sehen, insbesondere durch organisatorische Mehrbelastungen. Zusätzlich rechnet ein Viertel der Befragten mit einem hohen Administrationswand und 20 Prozent mit einer allgemeinen Kostensteigerung im Personalbereich.

20 Prozent der Befragten gehen von einer Verschärfung des Fachkräftebedarfs durch die Brückenteilzeit aus.

„Gerade mittelständischen Unternehmen wird es schwerfallen, die vorübergehend wegfallende Arbeitsleistung durch geeignete Fachkräfte zu ersetzen. Um international wettbewerbsfähig zu sein, benötigen wir mehr zukunftsorientierte und unbürokratische Angebote, wie das seit langem angekündigte Einwanderungsgesetz für qualifizierte Fachkräfte“, so Dirk Widuch.

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