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Ausbildungslüge des DGB ist nicht zielführend

02.09.2011

     

  • DGB-Aussage zum Ausbildungsmarkt wirklichkeitsfremd
  • Große Anstrengungen seitens der Arbeitgeber zur Fachkräftegewinnung
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Darmstadt. Mit den Äußerungen zur Situation auf dem hessischen Ausbildungsmarkt hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) heftigen Widerspruch auf Unternehmerseite provoziert. „Die Behauptung, vielen ausbildungsfähigen jungen Menschen stünden nicht genügend ausbildungsfähige Betriebe gegenüber, ist schlichtweg falsch“, widerspricht Dr. Albrecht Hallbauer, Vorsitzender des Beirats der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen.

„Diese Aussage seitens des DGB zu hören ist auch gerade deswegen ungeheuerlich, weil dieser bei vielen Initiativen seitens der Wirtschaft zur Verbesserung des Übergangs von Schule zu Beruf nicht mitwirkt“, ergänzt Reinhold Stämmler, Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der VhU Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen. So gehört der DGB etwa nicht zu den Unterzeichnern des Hessischen Ausbildungspaktes, obwohl dieser in den Jahren seit 2004 sehr erfolgreich die Integration von Schulabgängern in den Ausbildungsmarkt in Hessen verbesserte.

Insbesondere sei es falsch, jungen Menschen zu suggerieren, auf dem Ausbildungsmarkt stünden ihre Chancen schlecht. Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit zeigen ganz deutlich das Gegenteil. Hier waren im August in Südhessen nur 855 Bewerber noch unversorgt, hingegen 1.182 Berufsausbildungsstellen noch nicht besetzt. Die Zahl der unversorgten Bewerber hat im Vergleich zum August 2010 um 29,6% abgenommen. Gleichzeitig stieg die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 44,5%.

Auch die IHK prognostiziert für 2011 ein Lehrstellenangebot in Südhessen von rund 6.100 Plätzen. „Angesichts des demographischen Wandels und des jetzt schon spürbaren Fachkräftebedarfs, sind alle gesellschaftliche Gruppen gefordert, so viele Jugendliche wie möglich in Ausbildung zu bringen“, so Stämmler weiter. Dazu gehören auch Anstrengungen, die Schüler frühzeitig auf die Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. „An dieser Herkulesaufgabe sollte sich die Gewerkschaftsseite kooperativ beteiligen, anstatt die Verantwortung bei den Unternehmen abzuladen.“

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