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Ausbildungsleiterkreis bei Stihl

31.03.2015

Darmstadt. Die Frühjahrstagung der südhessischen Ausbildungsleiter fand bei der Stihl Vertriebszentrale AG&Co.KG in Dieburg statt.

Bereichsleiter Gerhard Rheiner stellte in seinem Grußwort die Erfolgsgeschichte des Standorts vor. Von Dieburg aus werden 1000 Fachhändler mit Stihl-Waren beliefert und in einem modernen Schulungszentrum über neueste Markenprodukte und technologische Neuerungen informiert. Zur positiven Entwicklung beigetragen haben hohe Fertigungstiefe, qualifizierte Mitarbeiter und eine große Produktvielfalt.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Themen ,,Digitalisierung und Industrie 4.0", ,,Aufbau einer MINT-School" und ,,Talentmanagement". In seiner Einführung skizzierte Reinhold Stämmler, Bereichsleiter Presse und Gesellschaftspolitik, die aktuelle Entwicklung im Bildungsbereich, die durch mehr Hochschulzugangsberechtigte und weniger Nachfrage bei den dualen Ausbildungsberufen gekennzeichnet ist. Aufgrund dieses Trends wird die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen immer wichtiger, auch mit Blick auf gemeinsame Nachwuchsaktivitäten.

Dr. Michael Zibrowius, Institut der deutschen Wirtschaft Köln, skizzierte im Wesentlichen zwei Entwicklungen: Einerseits wächst durch den Einfluss des demografischen Wandels der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Andererseits erfordern die globalen Entwicklungen eine stärkere Vernetzung von Menschen, Produktion und Dienstleistung. „Wie sich daraus das Zukunftsbild einer Industrie 4.0 entwickelt, hängt davon ab, wie es gelingt die neue Komplexität zu beherrschen, rechtliche Rahmenbedingungen zu klären und die Qualifikation der Mitarbeiter zu verbessern“, so Zibrowius. Insbesondere die duale Berufsausbildung werde dabei wertvolle Basisqualifikationen liefern, die durch lebenslanges Lernen und neue Lernformen ergänzt würden.


Mit dem Aufbau einer interdisziplinären MINT-School reagiert die Hochschule Darmstadt auf die steigende Zahl der Studienberechtigten. ,,Damit wollen wir den Übergang von der Schule zur Hochschule unterstützen und auch die Studienerfolgsquote verbessern," sagt Prof. Dr. Thomas Betz, Hochschule Darmstadt. Gemeinsames Ziel von drei MINT-Fachbereichen und dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften ist es, Schüler für Technik zu begeistern, ihr Interesse zu wecken und den Praxisbezug zu erhöhen. Dazu würden theoretische Lernphasen an der Hochschule mit Einblicken in reale Berufstätigkeiten und Praxisaufgaben in Unternehmen verknüpft.

Über neue Konzepte zur erfolgreichen Mitarbeitergewinnung berichtete Carsten Brust, Adam Opel AG Rüsselsheim. Während es für Ingenieure naheliegend sei, sich für ein Technik-Unternehmen zu entscheiden, treffe dies für Absolventen aus den Finanzstudiengängen nicht unbedingt zu. Mit einem Mix an Rekrutierungsmaßnahmen - von der klassischen Ausschreibung über Rekrutierungsworkshops bis hin zu Active Sourcing in Netzwerken - werden potentielle Bewerber zielgerichtet angesprochen. ,,Insbesondere die frühzeitige Bindung der jungen Fachkräfte durch Ausbildung und Praktikum sei dabei entscheidend," meint Brust.


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